Uglies – Scott Westerfield. (englisch)

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“Your personality – the real you inside – was the price of beauty.”

4/5 Sterne
Cover:
Es gibt verschiedene Cover für die Uglies-Reihe. Ich habe die weißen Cover, welche mir sehr gut gefallen. Ich mag das Konzept wie die einzelnen Cover aufgebaut sind. Oben steht der Titel und auch schon die Titel der weiteren Bücher, es ist immer der Name in Farbe zum jeweiligen Buch. Außerdem steht eine kleine Kurzzusammenfassung unter dem Namen. Die anderen Cover sehen auch gut aus, aber die weißen Cover sind meine Lieblingscover.

Plot: In einer futuristischen Welt wird jeder Mensch an seinem 16 Geburtstag einer Operation unterzogen wodurch dieser Mensch „pretty“ wird. Er zieht aus Uglyville aus und beginnt sein neues Leben in New Prettytown. Die Hauptperson ist Tally, welche kurz vor ihrem 16. Geburtstag steht. Ihr bester Freund hat seine Operation ein paar Wochen vor ihrer und sie bleibt zunächst alleine zurück in Uglyville. Nach kurzer Zeit trifft sie auf Shay. Shay ist einer der interessanteren Charaktere der Reihe, auf sie wird leider später kaum noch eingegangen. Shay findet die Idee so auszusehen wie jeder andere doof und versucht Tally zu überreden mit ihr wegzugehen. Sie möchte zu einer Gruppe fliehen, wo nur Uglies sind. Leute die sich nicht der Operation unterzogen haben und dagegen vorgehen wollen, sie werden Smokies genannt. Tally ist zu sehr in dieser Gedankenwelt wo sie pretty werden möchte, dass sie Shay alleine gehen lässt. Diese hinterlässt Tally jedoch einen Zettel mit einer rätselhaften Wegbeschreibung. Die Autoritäten in der Stadt sehen Shays Flucht als Anlass Tally auf sie anzusetzen und den Smoke ausfindig zu machen. Tally wird vor die Entscheidung gestellt ob sie ihre Freundin verraten möchte oder für immer ugly bleiben will.

Eigene Meinung: Ich hab Uglies innerhalb von ein paar Stunden gelesen. Es ist sehr einfach zu lesen und man verschlingt es geradezu, aber dennoch von der Idee her sehr anspruchsvoll. Das gesamte System wie Tallys Stadt aufgebaut ist, wird erst nach und nach klar und wenn man am Anfang nicht verstehen kann warum es allen so wichtig ist wie alle anderen auszusehen, so kann man es am Ende doch nachvollziehen. Mein großes Problem an diesem Buch und auch an den folgenden ist Tally. Ich mag sie nicht. Sie soll eine Art Heldin sein, die keine ist. Ihr wird immer wieder vorgesetzt wozwischen sie sich entscheiden soll, aber sie entscheidet oft nicht selbst, denn die Entscheidung wird ihr meistens abgenommen. Was dabei das schlimmste ist, ist, dass sie dauerhaft deswegen rumweint und nicht wirklich begreift was mit ihr geschieht. Immer wieder gerät sie in Situationen die sie von sich aus selbst besser machen könnte, aber sie tut es nicht und schiebt es dann darauf, dass sie keine Entscheidung hätte treffen können.
Wenn man dagegen Shay nimmt, hat man eine viel stärkere Persönlichkeit die aber leider oft in den Hintergrund gedrückt wird. In manchen Situationen ist auch Shay sehr nervig geschrieben, aber nie so nervig wie Tally.
An sich sind die Bücher sehr gut, besonders wenn man es schafft ein bisschen über Tally hinwegzugucken. Man kommt sehr gut in die „Sprache“ rein und man kann schnell Sachen verstehen, die man so wie sie geschrieben sind nicht benutzen würde. Das Buch regt zum Nachdenken an und wenn man so in sich geht, kann man sich auch selber fragen: was würde man tun, wenn man die Chance hätte sich mit 16 einer Operation zu unterziehen, die einen schöner macht?

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