#50k5Days

IMG_5028Gosh, ich wollte diesen Beitrag schon vor 2 Tagen geschrieben habe und konnte mich bis jetzt noch nicht wirklich durchringen. Aber zu aller erst einmal: Ich habe die #50k5Days Challenge geschafft. Um 23:28 habe ich das 50.000 Wort geschrieben und bin mittlerweile etwas über dieser Wortzahl. Die Tage danach habe ich mich etwas entspannt und mich immer etwas seltsam gefühlt, wenn ich nach 2000 Wörtern aufgehört habe. Auf dem Bild könnt ihr meinen 50k Übersichts-Blatt sehen.
Viele sind davon ausgegangen, dass ich die 50k schreibe und dann aufhöre, obwohl ich mehrmals gesagt habe, dass mit diesen 50k meine Story nicht zu Ende ist und das ich eine Ersatzstory habe für den Rest November. Momentan sitze ich noch an dem Ende von BrainTech und bin am Überlegen ob ich nicht einen zweiten Teil plotten und noch diesen Monat anfangen sollte. Als ich BrainTech geplottet habe, habe ich dafür ca. 1 Tag gebraucht, dann ein paar Tage Recherche. Deswegen halte ich es für eine gute Idee, dass ich mich noch einmal ransetze und überlege was könnte in einem 2. Buch passieren, wie kann die Geschichte danach noch spannend weitergehen.

Ich habe ja vorher schon von der Negativität berichtet, die mir entgegen gebracht wurde, weil ich dieses Projekt+Challenge in Angriff genommen habe. Nun, als ich fertig war, haben mir viele gratuliert, aber es kam immer ein kleiner Nebensatz dazu:

„Herzlichen Glückwunsch! Und wie sieht es mit der Qualität aus? Kannst du jetzt alles in die Tonne drücken?“

Und genau zu diesem Satz möchte ich noch etwas sagen. Ja, ich habe die Wörter alle sehr schnell geschrieben und ich bin mir sicher, dass ich auch ein paar Fehler drin haben werde, die ich alle überarbeiten muss, ABER ich bin mir ebenso sicher, dass ich viele gute Szenen habe und diese in der Form wie sie jetzt sind mehrere Bearbeitungsphasen überstehen werden und vielleicht nur ein bisschen abgeändert werden. Ich habe nicht nur reinen Müll geschrieben, sondern meine Grenzen ausgetestet: wie viel kann ich pro Tag schreiben ohne kompletten Müll zu produzieren? An meinem besten Tag habe ich knapp 13k geschrieben und ich hätte noch weiter machen können. Ich habe meinen Text schon überflogen und muss sagen, dass ich selbst überrascht bin, wie wenig Fehler bzw. wie wenig Grottiges dabei ist. Ganz ehrlich, ich hätte auch gedacht, dass gerade die Sachen die ich am Ende des Tages geschrieben habe sehr grenzwertig an mega schlecht liegen, tun sie aber nicht und deswegen kann ich stolz auf mich sein. Dazu kommt halt auch, dass ich generell sehr schnell schreibe und das ermöglicht mir bei so einer Challenge natürlich auch schneller voran zu kommen ohne mich zu schnell auszubrennen.

Zum Schluss möchte ich etwas aus dem Peptalk von Catherynne M. Valente hier lassen:

You can be good and fast at the same time.

Though it is important not to put too much pressure on yourself, it is also important to know that quality and speed have absolutely nothing to do with one another. You can write something heart-catchingly brilliant in 30 days. You can do it in 10. There is no reason on this green earth not to try for glory. You’re going to spend these 30 days at the computer anyway. You might as well be mindful while you’re there.“

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3 Antworten

  1. Herzlichen Glückwunsch!!! Du hast meinen allergrößten Respekt 50.000 Wörter in 5 Tagen. Ist ja gar nicht so leicht einfach zu schreiben und sich nicht selbst zu blockieren. Lass die Leute reden, die sollen es überhaupt erst mal schaffen so viel zu schreiben. Der erste Text ist auch bei den besten Autoren in der Regel ein Rohentwurf. Mit der Überarbeitung kommt der Feinschliff. Dabei entsteht der gute Text. Du kannst wirklich stolz auf dich sein!

  2. […] meinen Blog etwas verfolgt bzw. meinen vorletzten Eintrag gelesen hat, der weiß schon was ich davon halte. Ich finde WordWars sehr gut, da ich sehr schnell […]

  3. […] mir auch meine Wörter, die ich die Tage zuvor geschrieben habe nichts. Darüber habe ich mich hier und hier schon einmal […]

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