Ich und meine Challenges

Seit Anfang des Jahres poste ich ja immer schön meine Monatsziele und was ich geschafft habe. In letzter Zeit schleicht sich dadurch in vielen Gesprächen eine neue Frage ein:

„Wieso machst du eigentlich dauernd so viele Challenges? Macht doch gar keinen Spaß so oder?“

Mir macht es unglaublich viel Spaß meine Grenzen zu testen, mir selbst Ziele aufzuerlegen und diese zu erreichen. Manchmal kommen diese Challenges ganz spontan, wie letztes Jahr als ich die 50k5Days-Challenge relativ kurzfristig entdeckt habe und mir dachte: „Warum nicht?“
Dabei achte ich aber auch darauf, ob es körperlich machbar ist. Bei der 50k5Days-Challenge hätte ich z.B. sofort Rückschritte gemacht, wenn ich gemerkt hätte, dass es meinen Fingern oder dem Rest meines Körpers nicht gut tut. Mir geht es nicht darum meinen Körper, in diesem Fall besonders meine Finger, kaputt zu machen, sondern einfach zu gucken: Wie weit kann ich gehen? Was kann ich von mir fordern und was kann ich leisten?

Deswegen habe ich auch meinen Jahresplan. Ich mag es auf bestimmte Ziele hinzuarbeiten und wenn es Wortzahlen sind, dann ist es eben so. Ich mag auch total gerne die Schreibtouren, mit ihren unterschiedlichen Zielen und habe im April einige gemacht. Es reizt mich und es kommt meiner Effektivität zu Gute. Wenn ich es nicht gerne machen würde, würde ich es nicht tun. Wenn ich direkte Ziele vor meinen Augen habe, seien es nun Wortzahlen oder Zeiten in denen ich schreiben soll, bin ich extrem effektiv. Ich kann auch ohne all das schreiben, aber es macht mir dadurch nochmal um einiges mehr Spaß, weil ich immer wieder ein kleines Erfolgserlebnis habe, wenn ich eins meiner Ziele erreicht habe. Oder wenn ich sehe was ich eigentlich tun kann. Im April habe ich eine RPG-Schreibtour im Buffystil gemacht, sie war relativ lang, aber im Endeffekt hat sich herausgestellt, dass ich knapp 30k in 9 Stunden geschrieben habe (über ein paar Tage verteilt, aber trotzdem eine unglaubliche Menge). Sowas motiviert mich einfach ungemein wenn ich sehe wie viel ich schaffen kann. Deswegen teste ich meine Grenzen gerne aus, deswegen nehme ich so gut wie jede Challenge an, einfach um zu sehen: Was kann ich? Wie viel kann ich noch? Mich über mich selbst zu freuen und meine Ziele zu erreichen, gibt mir einfach ein gutes Gefühl.

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4 Antworten

  1. Ich finde es echt super, dass du deine Challenges so durchziehst 😉 Es gibt ja nicht nur solche Fragen, manche fragen ja auch, warum schreibst du so viel. Ich glaube, die Modeerscheinung „Schreiben“ oder „ein Buch schreiben“ bringt es mit sich, dass viele denken, es geht so nebenher, ein Buch schreibt sich von selbst. Aber nein, es ist Arbeit und ich finde, es ist Kunst diese Arbeit in den Alltag zu bringen, im Idealfall, jeden Tag zu schreiben. Ich zieh meinen Hut (mal wieder) vor dir, dass du es schaffst, dabei zu bleiben. Ich habe meine Routine noch nicht gefunden, es ist zu leicht sich abzulenken, doch ich arbeite daran. Mir hilft das Ziel, jeden Mittwoch einen neuen Teil meines Blogromans zu veröffentlichen. Mit dieser Frist muss ich erst lernen umzugehen, denn ich habe auch ziemlich viel für die Uni zu tun, und der Druck frustet ziemlich, es auf den letzten Drücker zu schreiben. Aber ich hoffe, dass ich so nach und nach eine Routine aufbauen kann, die ich dann nach und nach steigere. So also der Plan ^^
    Und wo wir grad bei Uni sind… Ich muss dann auch los 😀
    Ich wünsch dir einen schönen, schreibreichen Tag, Tinka 🙂

    1. Danke Tinka 🙂

      Ja, ich denke viele schrecken auch einfach zurück, wenn sie hören es ist Arbeit und Arbeit bedeutet für viele ungleich Spaß. Wenn man dann aber einmal klar gestellt hat, dass man an all der „Arbeit“, die man sich da eingebrockt hat auch Spaß hat, können es die meisten auch nachvollziehen.

      1. Ja, das stimmt 🙂 Spaß macht es auf alle Fälle, leider kommen dann aber Unistress und Selbstzweifel dazu, die einem das gerne auch mal vermiesen…
        Aber positiv denken und dann klappt das schon 🙂

  2. *Tinkas Hut schnapp* Ich auch 🙂
    Kannst ja mal ein paar Challenges vorstellen ^^ so … für … moi ^^

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