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Ein Blogeintrag für Hans Peter Roentgen

Der Blogeintrag von heute wartet schon ein bisschen länger. Ende letzten Jahres habe ich mir die drei Schreib-Ratgeber von Hans Peter Roentgen bestellt. Eigentlich bin ich nicht so für Schreibratgeber, weil sie alle immer sehr auf Regeln fixiert sind, dass ist bei diesen drei Büchern anders. Auch wenn es viele Tipps und Infos gibt, wird trotzdem immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht DAS Erfolgsrezept gibt, man sich nur so gut wie möglich vorbereiten kann.

4 Seiten für ein Hallelujah Vier Seiten für ein Hallelujah
von Hans Peter Roentgen
12,90 Euro (TB), 8,99 Euro (kindle-Edition)
148 Seiten  – erschienen im Sieben Verlag

In diesem Buch werden viele Beispiel-Textanfänge gezeigt und dann was man an ihnen besser machen könnte oder was schon gut ist. Dazu gibt es immer ein paar Übungen, die man machen kann und einen etwas mehr Einblick in seinen eigenen Text gewähren. Es wird darauf hingewiesen wie viel man schon mit den ersten vier Seiten falsch machen kann, aber auch sehr viele Tipps gegeben, wie man das ebenfalls umgehen kann.

3 Seiten für ein ExposeDrei Seiten für ein Exposé
von Hans Peter Roentgen
12,90 Euro (TB), 8,99 Euro (kindle-Edition)
202 Seiten – erschienen im Sieben-Verlag

Der beste Ratgeber zu Exposés, den ich bis jetzt gelesen habe. Ich habe schon so viele Artikel über Exposés und wie man welche schreibt gelesen, dass ich kaum geglaubt habe, dass mir dieses Buch neue Erkenntnisse bringen würde. Hat es aber. Auch hier werden wieder sehr viele Beispieltexte gezeigt, die dann überprüft werden. Was läuft falsch? Was läuft richtig? Wie kann ich es besser machen? Außerdem wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass es immer auf den Lektor ankommt und es verschiedene Arten gibt Exposés zu präsentieren. Viele beschweren sich, dass Roentgen hier kein wunderbares Muster-Exposé zeigt, dem schließe ich mich nicht an. Die Leute, die sowas sagen, haben meiner Meinung nach den Sinn des Buches nicht verstanden. Es gibt nun mal nicht DAS Exposé mit dem man immer Erfolg hat. Am Ende gibt es noch ein paar informative Interviews mit Agenten. Ich würde dieses Buch auch den Leuten empfehlen, die schon sehr viel über Exposés gelesen haben, einfach weil es doch nochmal eine schöne andere Sicht aufzeigt.

Schreiben ist nichts für FeiglingeSchreiben ist nichts für Feiglinge
von Hans Peter Roentgen
14,90 Euro (broschiert), 8,99 Euro (kindle-Edition)
209 Seiten – erschienen im Sieben-Verlag

Ich empfehle dieses Buch lediglich als Nachschlagewerk. Es ist durchaus interessant, aber wenn man es am Stück liest (so wie ich es getan habe), wiederholt sich einfach sehr viel.
Das Buch ist grob in vier Teile zu unterteilen: Wie finde ich einen Verlag? Was macht so ein Verkag überhaupt? Und wie funktioniert eigentlich der Buchmarkt? und dann noch Was sagen Agenten/Lektoren dazu?
Jeder Abschnitt für sich ist sehr interessant, aber ich würde dieses Buch auch eher Leuten empfehlen, die sich erstmal eine Übersicht machen wollen, viel Neues habe ich durch dieses Buch nicht erfahren, weil ich einfach schon sehr viel über diese Themen gelesen habe. Aber als Nachschlagewerk im Regal wird es trotzdem hin und wieder mal rausgezogen.

Also alles in allem kann ich alle drei Bücher an interessierte Schriftsteller empfehlen. Gerade wenn man irgendwann vorhat zu veröffentlichen, sind die Übungen aus „Drei Seiten für ein Exposé“ und „Vier Seiten für ein Hallelujah“ wirklich praktisch, um sich selbst auch mal zu analysieren und zu sehen ob man welche von den gröberen Fehlern macht. Wer also wirklich vor hat an sich zu arbeiten, sollte sich die Bücher zumindest mal ansehen. Man kann die Bücher sehr gut lesen und man hat nicht das Gefühl einen Schreibratgeber zu lesen, weil dieses ständige „Du musst das jetzt aber so machen.“ fehlt und man mehr auf Empfehlung hin etwas ausprobieren soll.

Wrap-Up November/Dezember 2013

Irgendwie bin ich durch den NaNo nicht wirklich dazu gekommen weiter meine Reviews zu schreiben, deswegen mache ich einen kleinen Wrap-Up. Die Feiertage haben dann auch nochmal reingeschlagen 😀

warp up

City of Broken Glass – Cassandra Clare
4/5
Meiner Meinung nach um einiges besser als die vorherigen beiden Bücher. Man hat gemerkt, dass sie ein Ende für die erste Trilogie entwickelt hat, dass sie weiter ausbauen kann. Leider war mir das etwas zu plump. Die Sache mit Sebastian war mir zu durchsichtig. Ansonsten waren wirklich ein paar starke Szenen dabei, gerade die am See wo Valentine Raziel ruft. Clary ist wie immer ein bisschen nervig, aber man kann auch drüber hinwegsehen, weil sie ausnahmsweise auch zwischendurch hilfreich ist. Ich glaub in diesem Buch habe ich angefangen Clary auch ein bisschen zu mögen.

City of Fallen Angels – Cassandra Clare
2/5
Für einen 4. Band, also einem neuen Aufhänger für eine zweite Trilogie, war es einfach zu wenig. Es waren ein paar gute Sachen dabei, aber leider hat mich dieser Band überhaupt nicht überzeugt.

City of Lost Souls – Cassandra Clare4/5
Besser als der 4. und auch besser als ein paar der anderen Bücher. Auch wenn Clary mich am Anfang wieder etwas nervt, sind in diesem Buch überwiegend gut geschriebene Szenen und auch tolle Charaktere zu sehen. Wie sich Clary und Sebastian gegenüberstehen ist sehr gut geschildert. Jace, wie man ihn kennt, ist wieder da und auch das Ende ist sehr gut geschrieben. Ich bin gespannt auf „City of Heavenly Fire“.

Divergent – Veronica Roth
3/5
War nett zu lesen und hat mich auch dazu verleitet, weiterlesen zu wollen. Trotzdem hat mir sehr viel gefällt. Trotz der Ich-Perspektive fand ich Tris teilweise sehr 1-dimensional und ihre Taten teilweise nicht nachvollziehbar. Im Endeffekt wird es ein bisschen besser, aber am Anfang stört es schon ein bisschen. Dafür mag ich die anderen Charaktere sehr gerne: Christina, Al und auch Peter sind unglaublich gut geschrieben. Was ich leider überhaupt nicht mag ist, wenn ich ziemlich am Anfang schon weiß was am Ende passieren wird und ich weiß nicht ob es nur mir so ging oder es generell so ist, mir war vieles schon bei manchen Erklärungen klar. Aber die Idee mit den Factions finde ich ziemlich gut und auch sehr gut beschrieben.

Insurgent – Veronica Roth
4/5
Ich mochte, dass Insurgent direkt dort weitergemacht hat wo Divergent aufgehört hat. Man erfährt um einiges mehr über die Divergent und die anderen Factions, auch über die Factionless erfahren wir etwas mehr. Man fragt sich was Jeanine zu verstecken hat, wobei mir auch hier die Lösung wieder relativ weit am Anfang des Buches gekommen ist. Es wird sehr viel Spannung aufgebaut, mit vielen Emotionen gespielt, teilweise auch einfach sehr schnell von Handlung zu Handlung erzählt, aber gerade das fand ich in diesem Buch sehr gut.

Allegiant – Veronica Roth
4/5
Allegiant hat mir persönlich sehr gut gefallen, wenn man davon absieht, dass man Four und Tris oft nicht unterscheiden konnte und Four mir in diesem Band einfach zu weinerlich war. Ich finde es gut, dass Veronica Roth Tris ein gutes Ende gegeben hat, auch wenn ich mit dieser Meinung zu der Minderheit gehöre. Ein paar Sachen hätten zum Ende hin besser laufen können, waren einfach unschlüssig, aber im Prinzip war es das beste Ende was Tris bekommen konnte. Es hat die Reihe gut abgeschlossen und ich fand es sehr passend. Außerdem fand ich es gut, dass es einen kleinen Zukunfsblick gab. Man hat erfahren wie es in der Stadt weitergeht und einen kleinen Ausblick darauf bekommen wie sich von nun an alles weiterentwickelt.

The Infernal Devices – Cassandra Clare
4/5
Von den Figuren und vom Schreibstil her finde ich diese 3 Bücher um einiges besser als The Mortal Instruments. Ich konnte mich mit den Charakteren besser anfreuden, sie kamen mir echter vor und auch die Story an sich war besser. Die Dreiecksbeziehung hat mich ein bisschen genervt, wobei ich sie um Längen besser fand, als so manche andere Dreiecksbeziehungen. Die Charaktere waren hier einfach um einiges überzeugender und haben die Story lebhafter gestaltet.
Jedenfalls hat die Trilogie mir Lust auf City of Heavenly Fire gemacht, weil ich gespannt bin welche Rolle Tessa dort spielen wird.

City of Ashes – Cassandra Clare (englisch)

91AOOlou9XL._SL1500_“Desire is not always lessened by disgust. Nor can it be bestowed, like a favor, to those most deserving of it. And as my words bind my magic, so you can know the truth. If she doesn’t desire his kiss, she won’t be free.”

“When you love someone, you don’t have a choice.”

3 von 5

Cover:
Ich hab mich jetzt an die Cover gewöhnt und finde sie wohl doch ganz okay. Hier soll es Clary darstellen und es ist okay, denke ich. Auch hier habe ich wieder das Problem mit dem Sticker, der kein Sticker ist, aber man kann es nicht ändern.

Plot:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal – und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt. (Kurzfassung von Amazon)

Meine Meinung:

*********** ACHTUNG SPOILER **************

Wenn man so wie ich das erste Buch schon vorhersehbar fand, dann wird man dieses Buch von Anfang durchschauen können. Ich weiß wie schwer es sein kann Sachen anzudeuten, aber teilweise hat man das Gefühl Cassandra Clare hätte sich nicht allzu große Mühe gegeben. Sobald etwas erwähnt wird, aber die Charaktere nicht weiter drauf eingehen, weiß man „ah, gleich passiert was“ oder „ah okay, dann ist es also so und so“. Gerade die Szene nach dem Dämonenangriff, wo Luke total lange braucht um wieder zu kommen, da brauchen sie solange um zu begreifen, dass draußen vielleicht immer noch einige Dämonen rumlungern könnten und eventuell Luke angreifen werden.

Die „Liebesgeschichte“ zwischen Simon und Clary wirkt einfach nur gekünstelt und ich kaufe ihr nichts davon ab. Natürlich Simons Liebe wirkt in diesen Szenen noch ein bisschen echter als Clarys, dies könnte aber auch daran liegen, dass Clary dauernd rumkichert und von ihr überhaupt nichts kommt, was darauf schließen lassen könnte, dass sie wirklich versuchen will sich in Simon zu verlieben. Generell finde ich die Emotionen alle sehr ungreifbar, auch zwischen Jace und Clary, es wird so oft erwähnt das sie nicht zusammen sein können, weil sie Geschwister sind, dass man sich einfach zu 100% sicher ist, dass am Ende rauskommen wird, das sie es nicht sind. Im zweiten Buch wird dies zwar noch nicht enthüllt, aber man kann es sich einfach denken. Zu sehr wird darauf aufgebaut und zu oft wird es erwähnt.

Die Story zwischen Valentine und Jace / Valentine und Clary kann man auch nicht so ganz mitfühlen. Natürlich eine wunderbare Idee und ich mag die Figur Valentine, aber ich habe ihn plötzlich als jemand ganz anderen gesehen. Mit einem Mal wirkte er um einiges verrückter und unglaubwürdiger als im ersten Buch. Ich weiß nicht genau was den Ausschlag dafür gegeben hat, aber mit einem Mal fand ich ihn nicht mehr glaubwürdig. Generell die Energien die fließen sollten, wenn die drei sich in einem Raum befinden und Szenen miteinander haben, fühle ich einfach nicht.

Clary. Was soll ich zu Clary sagen? Ich hab ein Problem mit Hauptcharakteren die unnütz sind oder dauernd rumheulen und nur mit sehr viel Hilfe auf irgendwelche Sachen stoßen. Siehe da, ich habe Clary in einem Satz beschrieben. Ganz zum Ende hin tut Clary eine Sache wirklich selber und bringt wieder mal alle damit in Gefahr.

Die Inquisitorin fand ich als Figur sehr interessant, aber ihre Story war einfach lahm. Sorry, aber man kann es nicht anders beschreiben. Eine Frau die davon angetrieben wird, dass ihr Sohn eine Entscheidung getroffen hat, die ihr nicht passte und deswegen gestorben ist, will nun Rache an dem bösen Oberfiesling nehmen, in dem sie ihm droht seinen Sohn zu töten? Wie kann sie jemals geglaubt haben, dass es funktioniert? Und selbst wenn , wie kann man einer so mächtigen Person eine so blöde Hintergrundgeschichte geben? Kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Oh und ich liebe ja Magnus, Alec und Isabelle, aber die Liebesgeschichte zwischen Magnus und Alec wirkt einfach immer wieder ins Lächerliche gezogen und bei Isabelle kann sich Cassandra Clare anscheinend nicht entscheiden ob sie badass oder schwach ist und welche Seite von ihr sie nun gerade zeigen will. Ich behaupte ja nicht, dass sie beides sein kann, aber die Ausführung finde ich nicht gut. Genauso mit der Liebesgeschichte von Magnus und Alec, ich finde sie von Magnus Seite nicht nachvollziehbar und generell spricht sie mich einfach nicht an. Ich habe das Gefühl das die Story nur drin ist um ein bisschen mehr Tiefe in die Nebencharaktere zu bringen, was leider nicht klappt. Dabei mag ich gerade die beiden und auch Isabelle total gerne.

Was mir eigentlich relativ gut gefallen hat, war die Szene wo sie im Feenkönigreich waren. Die Königin fand ich sehr gut und auch, dass sie sich einigen Klischees bedient ist okay. Aber auch hier ist Clary einfach wieder dumm. Jace warnt sie eindringlich davor irgendwas zu essen oder zu trinken und sie leckt ihr Blut ab, nachdem sie ein Feenwesen gestochen hat? Clary, wie dumm kann man sein? Was ich dann aber wirklich mag und welches ich als einziges nicht irgendwie erzwungen finde, ist die ganze Geschichte danach. Also wo sie sich noch im Feenkönigreich befinden. Mit dem Kuss etc. Es war zwar wieder so eine Situation wo alles wieder etwas bergab geht zwischen Clary und Simon, aber naja, ich fand sie ausnahmsweise ziemlich gut geschrieben.

Uh und was ich fast vergessen habe, wirklich? Simon? Simon geht zurück zu den Vampiren, wird aufgeschlitzt, Raphael bringt ihn zu Clary und sie machen ihn zu einem Vampir? Ich bin ehrlich ich habe mehr als einmal gehofft, dass Simon sterben wird, aber er schaffte es immer wieder von den Toten wieder zu kommen und am Ende schafft er es sogar Vampirgesetze zu brechen und kann im Tageslicht rumlaufen, woohoo. An sich ganz nett, aber auch hier finde ich die Ausführung wieder mehr schlecht, als recht. Die Nebenstory mit Maia finde ich dafür ganz nett, aber auch etwas gezwungen, mal sehen wie es zwischen den beiden weitergeht.

Meine Meinung zum Film kommt im Laufe der nächsten Tage.

City of Bones – Cassandra Clare (englisch)

IMG_4935  4 von 5

 

 

“This is bad,“ said Jace.
„You said that before.“
„It seemed worth repeating.”
*
“All knowledge hurts.”

 Cover:
Wie immer beurteile ich das Cover auf der Ausgabe die ich habe. An sich finde ich das Cover ganz okay. Ist nicht 100%ig mein Fall, aber ich mag es trotzdem. Was mich aber wirklich stört ist, dass dieses Oval mit drauf ist. Leider kann man es nicht abmachen, weil es kein Sticker ist, sondern mit ins Cover eingearbeitet. Auf der Rückseite ist die Werbung ebenfalls, wieso mussten sie also das Cover kaputt machen?

Plot:
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter in New York. Als diese entführt wird, lüftet Clary das Familiengeheimnis: Ihre Mutter gehörte einst der Bruderschaft der Shadowhunter an, einer Gruppe, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Nach und nach beginnt auch Clary in diese Welt einzudringen. Doch die Welt der Dämonenjäger ist zerrissen. Werden Clary und ihre Freunde es schaffen, ihre Mutter zu retten? (kopiert von Amazon.de)

Eigene Meinung:
Ich bin jetzt relativ spät auf den „The Mortal Instruments“-Zug aufgesprungen, aber habe es bis jetzt nicht bereut. Der erste Teil der Reihe hat mir relativ gut gefallen, es gab immer wieder sehr viele lustige Stellen und nach einiger Zeit bin ich auch mit den Charakteren warm geworden. Zunächst wirkten sie meiner Meinung nach ein bisschen eindimensional und haben sich immer so verbogen wie es gerade zur Story passte, aber sobald man etwas weiter liest, gibt sich dieses Gefühl schnell da man die Charaktere besser kennen lernte. Es gibt immer wieder Andeutungen auf verschiedene Themen, darunter Nationalsozialismus und Diskriminierung auf Grund sexueller Orientierung. Ich finde schwule Charaktere in Büchern vollkommen okay und mit Magnus hat sie es auch relativ gut verpackt, aber bei Alec wirkte es mir zu gezwungen, so a la er muss jetzt schwul sein, weil er einer der wichtigeren Figuren ist, vielleicht kommt es auch so rüber weil Alec nicht so oft da war um etwas zu tun, doch trotzdem konnte ich es ihr nicht ganz abkaufen. Wo wir sowieso gerade bei Alec sind, Alec und Isabelle sind grundsätzlich immer dabei, werden dann aber immer wieder in den Hintergrund geschoben und angelogen, weil man sie schützen möchte. Isabelle wird zwischendurch zwar als sehr dümmlich dargestellt, in der nächsten Szene ist sie aber ein totaler Badass und tötet ohne mit der Wimper zu zucken, um dann plötzlich kaum noch kämpfen zu können und in ein hilfloses Mädchen Schema zu verfallen. Ich hoffe die beiden bekommen noch eine größere Aufgabe und auf alle Fälle mehr Dialoge und Szenen, ich mag die beiden.
Clary war mir am Anfang unsympathisch und ist es immer noch ein bisschen. Sie ist okay, aber irgendwas an ihr stört mich. Vielleicht ist es wie bei Isabelle dieser ständige Wechsel zwischen, „guck wie cool ich sein kann“ und „ahh ich brauche unbedingt Hilfe“, außerdem stellt sie nicht wirklich in Frage. Zunächst bekommt sie von Hodge eine Geschichte aufgetischt, dann von Luke und am Ende bekomme sie noch eine andere Version, welche die einzige Version ist die sie anzweifelt. Den Rest glaubt sie einfach und tut dann so als würde sie alles wissen. Auch Simon glaubt einfach alles und zuckt nicht einmal mit der Wimper und fragt sich ob Clary vielleicht verrückt geworden ist. Nichts.
Und dann ist da ja noch Jace. Ach Jace, auch hier habe ich ein Problem damit wie schnell er sich zum Ende hin verändert und plötzlich gewillt ist, etwas völlig anderes zu glauben, als er es bis dahin gewohnt war. Trotzdem mag ich Jace, er hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen und ich hab mehrmals gelacht, also kann er ja nicht so schlimm sein.
Alles in allem finde ich die Welt die Cassandra Clare in diesem Buch aufbaut sehr spannend und ich freue mich darauf die nächsten Bücher und „The Infernal Devices“ zu lesen. Somit werde ich kein neues Buch aus meinem TBR-Becher ziehen, sonder mit City of Ashes weitermachen. Da ich nun doch erst am Freitag den Film sehen werden, kommt dann zum Wochenende ein Beitrag zum Film.

„Come in. And try not to murder any of my guests.“
*
“How can you tell? That I like books, I mean.
The look on your face when you walked in, somehow I doubted you were that impressed by me.”
*
“It wouldn’t be my move,“ Jace agreed. „First the candy and flowers, then the apology letters, then the ravenous demon hordes. In that order.”
*
„To love is to destroy, and that to be loved is to be the one destroyed.”

T(o) B(e) R(ead) – Liste

IMG_4932 Da meine Bücher nun schön geordnet in ihrem neuen Regalen stehen, wollte ich nun auch endlich mal etwas Ordnung in mein Leseverhalten bringen. Ich habe mir im letzten Monat sehr viele Bücher gegönnt und würde am liebsten alle sofort lesen, nur hat mich das dann dazu gebracht, dass ich gar keins gelesen habe, weil ich mich nicht entscheiden konnte mit welchem ich anfange. Also habe ich einfach ein Hilfsmittel genommen, welches ich bei vielen anderen gesehen habe und zwar ein „TBR-Jar“. Ich habe alle meine ungelesenen Bücher auf ein Blatt Papier geschrieben, ausgeschnitten und in einen Becher getan. TBR JARJetzt werde ich immer wenn ich ein Buch beendet habe ein neues ziehen und somit langsam aber sicher meinen Stapel abarbeiten. Wer wissen möchte welche Bücher bis jetzt in dem Becher sind, der kann oben auf Bücher klicken und direkt darunter kommt man auf die TBR-Liste.

Momentan fehlen noch die Dexter Bücher und ich habe meine „The Song of Ice and Fire“-Bücher nicht mit reingetan. Die Dexter Bücher sind noch nicht angekommen und bei „TSoIaF“ ist es einfach so, dass ich die Bücher nebenbei lese. Bei Serien werde ich es generell so handhaben: Es ist immer nur das erste Buch der Serie in dem Becher und sobald ich eins ziehe, so wie jetzt mit „City of Bones“ darf ich mich danach entscheiden ob ich sofort den zweitel Teil lesen möchte oder ob ich den zweiten Teil auf einen Zettel schreibe und dann in den Becher tue. Sobald ich dann eines der Bücher beendet habe, schreibe ich dazu eine Rezension.

 

Dann noch eine Kleinigkeit am Rande: Yay ich habe etwas gewonnen 🙂 Ich habe bei diesem Blog an einem Gewinnspiel zu Chroniken der Unterwelt teilgenommen und sogar den 3. Preis gewonnen, was mich sehr gefreut hat, da ich mir die Bücher ja vor kurzem gekauft habe und gehofft hatte, dass jemand die Plätze mit den Büchern belegt, der sie vielleicht noch nicht hat. Moni schreibt ebenfalls Rezensionen und ich lese gerne bei ihr mit.
Übrigens passend zum gezogenen Buch und Gewinnspiel, gehe ich am Dienstag auch City of Bones gucken.

The Uprising – Lisa M. Stasse (englisch)

„Maybe I need to find a new myth
to get me through each day.“

3/5 Sterne


Cover:
Im Prinzip mag ich das Cover, aber es ist zu sehr wie das Cover auf Band 1. Auch hier wird man nach dem Lesen wieder einige Verbindungen zur Story herstellen können, die man vorher nicht konnte. Es ist okay, dass sie die gleich Coverart gewählt haben, aber die Farbgebung hätte trotzallem etwas schöner sein können.

Plot:

Alenna ist entkommen. Eigentlich wurde erwartet, dass sie auf dem „Wheel“ stirbt, der Gefängnisinsel auf die alle geschickt werden, die eventuell später gegen die UNA rebellieren könnten. Aber Alenna und ihr Freund Liam haben es sogar von der Insel herunter geschafft und sind jetzt in Sicherheit. Wobei sie bald merken werden, dass Sicherheit nur ein Wort ist.
Um die UNA zu stürzen müssen sie die Kontrolle über Prison Island Alpha (the Wheel) bekommen. Sollte ihnen dies gelingen, könnte die Insel die neue Basis für die Rebellion werden. Aber zwischen Verrat, einem neuen Mönch der die „Drones“ führt und einem neuen Stamm, könnten Alenna und ihre Freunde schnell den Kopf verlieren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt eine Sache, der ist sich Alenna wohl bewusst: diese Abrechnung mit der UNA werden nicht alle die sie liebt überleben. (frei übersetzt von hier)

Eigene Meinung:
Das Buch habe ich auch relativ schnell durchgelesen. Es ist einfach zu lesen und man kommt sehr schnell durch, es passiert auch relativ viel und eigentlich ist das ja eher eine gute Sache, leider hier nicht. So oft werden irgendwo Hinweise erwähnt, mehrmals werden die gleichen Sachen erwähnt, damit auch ja nicht vergisst, dass dies später wichtig sein könnte, leider kommt dadurch schon vor Alenna dazu die „Geheimnisse“ zu lüften.
Es werden in diesem Buch neue Charaktere eingeführt, die aber am Ende quasi weg sind, man weiß ungefähr was passiert sein könnte, aber es wird nicht aufgelöst. Auch Alenna regt mich etwas auf. Sie tut immer so als würde sie sich über alles mögliche Gedanken machen und sich um ihre Freunde sorgen, aber sobald diese nicht mehr in Sichtweite (o.ä.) sind, vergisst sie sie. Bestes Beispiel dafür ist Rika, Rika wird auf der Insel zurück gelassen und Alenna erinnert sich erst wieder an sie, als die anderen Figuren über sie reden. Dann die ganze Story mit David, come on… wirklich? Erst glaubt ihm niemand, dann sind wieder alle Freunde, dann glaubt ihm wieder niemand und dann sind alle wieder Freunde. Er hätte so eine wunderbare Figur werden können, aber leider ist er meiner Meinung nach sehr wenig durchdacht. Ich weiß wie schwer es sein kann gute, glaubwürdige Charaktere zu entwickeln und David ist leider keiner davon geworden.
An einem gewissen Punkt im Buch hatte ich nur noch das Gefühl ich würde Hunger Games in einer anderen Zeit lesen, ich kann nicht mal ganz genau sagen warum. Es hat sich für mich einfach so oft angefühlt. Später kommt ein neuer Stamm dazu, wo ältere Menschen drin sind und die auf dem Wheel überlebt haben, so wie sie handeln und wie sie vorgestellt werden, erinnern sie mich einfach sehr an die früheren „Victor“ von Hunger Games. Vielleicht ist es auch nur so ein Gefühl.
Die Sisyphus-Geschichte zieht sich auch wieder durch das gesamte Buch. Ich kann ja verstehen, dass die Referenz gegeben ist und ich bestreite auch nicht, dass es eine gute Idee ist, aber es so oft zu erwähnen, dass es dem Leser zum Hals heraushängt, ist eine schlechte Idee.
Die Romanze zwischen Liam und Alenna wird in jedem dritten Satz erwähnt. Wenn Liam nicht da ist, denkt Alenna an ihn und wenn er da ist, muss sie ihn unentwegt anfassen und mit ihm reden. Liam führt sich teilweise so sehr wie ein Beschützer auf, dass ich ihn am liebsten an den Kragen gehen würde. Er verbietet Alenna mit Leuten zu sprechen und tut so, als wäre er der Tollste. Gerade die beiden sind mir so sehr auf die Nerven gegangen. Ich hatte nie das Gefühl, dass sie sich wirklich um andere kümmern, sondern sich nur um sich selbst Sorgen machen.
Ich werde das dritte Buch noch lesen, weil ich gerne wissen möchte wie die Autorin diese Story zu Ende bringt, denn auch wenn immer alles zunächst schief läuft, werden am Ende genug glückliche Zufälle dazu führen, dass Alenna doch noch ihren Willen bekommt.

The Forsaken – Lisa M. Stasse (englisch/Pulse:It)

„To imagine Sysiphus happy.“

 

  3/5 Sterne

Cover:
Das Cover an sich finde ich gut, es ist teilweise etwas überladen, aber doch noch okay. Sobald man das Buch gelesen hat, erzählt einem das Cover auch noch um    einiges mehr. Als ich das Cover zum ersten Mal sah, dachte ich mir nichts weiter dabei, dachte „Naja, ein ganz nettes Cover“, aber wie gesagt, hat dieses Cover
wirklich einen engen Bezug zur Story und ist meiner Meinung sehr gut gemacht.

Plot:
Alenna wächst als Waise in der U.N.A. (eine Art Super-Land geformt aus den früheren Ländern Mexico, USA und Kanada) auf. Sie hat früh gelernt sich anzupassen,
ist ein ruhiges Mädchen, welches keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte. Als sie 10 war wurden ihre Eltern von Beamten der U.N.A. Verhaftet. Bald wird sie
16 und muss einen Text bestehen, den jeder bestehen muss: Der Test sagt ob man die Absicht hat später ein Verbrecher oder Rebell zu werden. Wenn man diesen
Test nicht besteht wird man auf eine Gefängsnis Insel geschickt, welche auch als Wheel betitelt wird.
Die Lebenserwartung der Gefangenen auf dem Wheel beträgt 2 Jahre, auch wenn diese oft durch verschiedene Krankheiten, Angriffe etc. verkürzt wird. Als Alenna
durch Zufall erfährt, dass ihre Eltern ebenfalls mal auf dieser Insel waren, steht für sie fest, dass sie kämpfen wird um herauszufinden was wirklich vor sich geht.

 

Eigene Meinung:
Ich habe dieses Buch in den letzten 2 Tagen durchgelesen, weil es nur noch bis heute frei verfügbar ist auf Pulse:It. Man kommt schnell durch, besonders wenn man sich von Kapitel zu Kapitel hangelt. Zu Anfang sind die Kapitel relativ kurz und zum Ende hin werden sie länger. Ich weiß nicht genau warum, aber genau das hat mich gestört. Am Anfang gewöhnt man sich an diese 6-10 Seiten Kapitel und dann bekommt man plötzlich 14-20 Seiten Kapitel, ist wahrscheinlich Geschmackssache.
So zu der Story: Ja, was soll ich sagen. Sie ist okay, vieles kommt einem bekannt vor, aber dennoch ein anderes Setting mit einer ganz guten Idee. Die Umsetzung der Idee stört mich etwas, da besonders die Charakterkonstellation nicht sehr einfallsreich aufgebaut ist. Ich wusste zu Beginn wie die Story enden wird, bzw. was am Ende auf alle Fälle passieren wird. Jedes Mal wenn Spannung aufgebaut wird, weiß man leider schon wie es ausgeht. Es gibt kein richtiges Überraschungsmoment. Man erfährt oh Alenna muss einen Test bestehen, wenn sie den Test nicht besteht, muss sie auf eine seltsame Gefängsnisinsel. Da ist es klar, dass sie den Test nicht besteht um die Story in Gang zu bringen, nur leider ist es bei jedem einzelnen Spannungspunkt wieder so. Oh, das und das könnte passieren, wenn man das und das tut und schwupps passiert es genau so wie man sich denken kann, wie die Story weitergeht. Desweiteren zieht sich der Sysiphus-Mythos durch die ganze Geschichte und wird gefühlt in jedem Kapitel erwähnt, damit man ihn auch ja nicht vergisst, obwohl es im Endeffekt nicht wirklich viel zu der Story beiträgt. Die Lovestory wirkt als hätte man der Autorin gesagt, dass sie der Hauptfigur eine Liebesgeschichte geben müsste, ich finde sie überhaupt nicht überzeugend. Und obwohl die Geschichte doch anders ist, erinnert sie mich teilweise sehr an Hunger Games. Es gibt sehr viel fortgeschrittene Technik die teilweise sogar eher die Menschen beherrscht als andersherum. Das ist einer der Aspekte auf die ich gespannt bin, ob es im Endeffekt darum gehen wird das Böse im Menschen zu besiegen und die Menschheit zu befreien oder ob sie am Ende gegen Maschinen kämpfen werden.
Achja, was mich noch gestört hat: Auf dem Cover steht „Choose a tribe. Watch your back. And don’t stop running.“ So an sich ja ganz nett, aber Alenna und auch allen anderen Figuren wird kaum die Wahl gelassen welchem Tribe sie sich anschließen wollen. Sie werden in diese neue Welt hineingeworfen und der, der sie zuerst findet, darf sie behalten. Sie hat also keine Wahl. Auch die beiden anderen Sätze sind nicht viel mehr als nur Sätze. Sie passen im Prinzip zur Story, aber werden meiner Meinung nach nicht umgesetzt. Immer wieder kommt jemand heldenreich zur Rettung oder sie haben so viel Glück, dass man kaum glauben kann, dass sie es haben.
Es war nett zu lesen und ich hab mir auch das zweite Buch bestellt. Ich werde also mal gucken ob mich das zweite Buch etwas mehr in seinen Bann reißt.

„Friendship is always a case of mutual exploitation.“

Mercy 1: Gefangen – Rebecca Lim (deutsch/eBook)

37139067z„Mein einziger echter Trost? Schlaf.
Da es keine Erklärung für all das gibt, lebe ich dafür,
für meine Schattenexistenz.“

3/5 Sterne

Cover:
Ich mag das Cover. Durch Zufall habe ich das eBook geschenkt bekommen, aber ich hatte das Buch vorher schon oft in der Hand, da mich das Cover interessierte. Ich mag die bearbeitete Augenfarbe und auch der Blick des Models ist sehr eindringlich.

Plot:
Mercy weiß nicht, wer sie ist. Sie hat nicht mal einen eigenen Körper. Manchmal wacht sie einfach in einem anderen Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit sein Leben. „Souljacking“ heißt dieser Fluch, dem sie willenlos ausgeliefert ist. Erst als sie Ryan trifft, wird alles anders: Mercy verliebt sich – zum allerersten Mal. Doch Ryan braucht mehr als ihre Liebe, er braucht Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht. (Zusammenfassung Amazon)

Eigene Meinung:
Ich hatte kurz bevor das erste Buch veröffentlicht wurde eine Leseprobe gelesen und war eigentlich sehr begeistert. Die Leseprobe machte mir auf alle Fälle Lust auf mehr und ich hatte vor die Bücher zu lesen, nun hat es etwas länger gedauert und mein Interesse ist etwas abgeflaut, trotzdem bin ich mit ein paar Erwartungen an dieses Buch gegangen.
Gerade die Idee des Souljackings fand ich sehr interessant und war sehr interessiert wie die Autorin dies umsetzen würde. An sich fand ich es sehr gut geschildert, aber irgendwas hat mich daran gestört. So oft wie sie darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Gastgeber Mercy nicht wahrnehmen könnten und wie oft es aber eine Reaktion gab auf das was Mercy in Carmens Körper tat, fand ich etwas kontraproduktiv für die Story. Immer wieder macht Mercy klar, dass Carmen sie nicht wahrnehmen könne und doch probiert sie immer wieder von Carmen eine Reaktion zu bekommen. Ebenfalls die Storyline mit Ryan und Lauren. Am Anfang wird man auf verschiedene Spuren geschickt um Lauren zu finden, aber ab ungefähr der Hälfte des Buches wusste ich wer der Täter war und dann diese übertriebene Szene in der die Autorin mehrmals dieselben Satzbauten benutzt um klar zu machen wer der Täter ist, haben mich einfach nur gestört. Man bekommt immer wieder kleine Sachen hingeschmissen, die einen weiterlesen lassen. So erscheint irgendwann plötzlich ein weiteres Lichtwesen und wirft Fragen auf, die im Anschluss nicht mehr wirklich aufgegriffen werden. Auch wenn ich die Story teilweise etwas lahm fand und quasi eigentlich nicht viel passiert, hatte ich Spaß dieses Buch zu lesen. Die Sprache war teilweise sehr eindrucksvoll und die Sätze mit Sorgfalt gewählt (abgesehen von ein paar kleinen Doppelungen), die Zerrissenheit von Mercy war oft sehr gut zu erkennen und mitzufühlen. Die Liebesgeschichte mit Ryan war okay, nicht übermäßig klischeehaft, aber auch nicht besonders außergewöhnlich.
Ich werde mal sehen, dass ich mir die restlichen 3 Bücher dieser Serie besorge, denn auch wenn das erste Buch nicht ganz das ist was man von einem ersten Buch in einer Reihe erwartet, hat es ausgereicht mich zum Weiterlesen zu animieren.

„Ich kann mich nicht erinnern, wer ich bin oder wie ich hierherkam.
Ich weiß nur: Wenn ich aufwache, kann ich alles sein, egal welches Alter, egal wer.
Wieder einmal. So ist es immer. Wenn ich mich zu sehr zu Hause fühle,
wache ich eines Morgens auf, und alles um mich herum hat sich über Nacht verändert.“

reBuy-Bestellung!

Ich habe gestern ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk bekommen und zwar durfte ich mir vor ein paar Tagen bei reBuy für 20 Euro Bücher aussuchen, dies habe ich getan und ich zeige euch jetzt mal, welche Bücher nun neu in meinem Regal stehen.

1. Lieber Leo, dein Stargirl (deutsch)
Ich wusste bis vor kurzem nicht, dass es ein zweites Buch gibt und als ich es dann bei reBuy gesehen habe, konnte ich nicht anders als es in meinen Warenkorb zu tun. Ich mochte das erste Buch ganz gerne.

2. Go Ask Alice (englisch)
Das Buch habe ich schon mal gelesen und befand es als ziemlich gut geschrieben.

3. His Dark Materials Trilogie (deutsch) im Schuber
Bis jetzt habe ich nur den Film „Der goldene Kompass“ gesehen, aber die Bücher stehen schon seit Jahren auf meiner Leseliste.

4. Septimus Heap Magik (englisch)
Die Reihe habe ich vor Jahren schon einmal angefangen und nie fertig gelesen, nun möchte ich sie erneut in Angriff nehmen.

5. Betwixt (deutsch)
Noch nie etwas von gehört, klang aber ganz spannend. Ich bin eine ganz böse Schnäppchenjägerin.

6. Morgenrot (deutsch)
Schon oft das Cover gesehen und das gefällt mir wirklich sehr gut, die Story hört sich jetzt auch nicht so schlecht an.

7. Evermore 1, 2, 3 (englisch)
Die Story klingt interessant, wenn auch etwas klischeebehaftet. Ich lasse mich überraschen.

8. Dark Tower Series 1 + 2 (englisch)
Seit Jahren steht diese Reihe auf meiner Liste, durch Zufall habe ich sie bei reBuy gesehen und habe mir gleich die ersten beiden bestellt.

9. Artemis Fowl (englisch)
Diese Bücher wurden mir nun schon mehrfach empfohlen, somit ab in den Warenkorb. Als das Buch ankam, habe ich gesehen, dass es wunderschön golden glitzert.

10. The Curious Incident Of The Dog In The Night-Time (englisch)
Ich habe schon so viel über dieses Buch gehört und nun habe ich es endlich. Wird wahrscheinlich auch das erste sein, welches ich von den neuen lese.

 

Außerdem war ich heute morgen noch auf dem Flohmarkt und kaufte mir noch eine Fantasy Enzyklopädie. Dort werden die einzelnen Fantasy Wesen aufgelistet und erklärt was sie sind und in welchen Filmen/Büchern sie bis jetzt schon aufgetaucht sind. Da ich mich demnächst auch wieder mehr darauf konzentrieren möchte Fantasy zu schreiben, finde ich das Buch sehr toll.

Ab jetzt wird jeden Sonntag eine neue Buchrezension kommern oder ich werde irgendwas anderes über Bücher schreiben.

The Program – Suzanne Young (englisch)

The Program

“…some things are better left in the past. And true things are destined to repeat themselves.”

3/5 Sterne

Cover: Mir gefällt das Cover nicht. Da ich das Buch auf Pulse:it gelesen habe, musste ich es also auch nicht allzu oft ansehen. Ich weiß nicht was genau mir nicht gefällt, ich finde es im Allgemeinen einfach nicht passend und auch irgendwie durchschaubar. Ich dachte vielleicht würde es mir am Ende des Buches gefallen, weil sich dann etwas daraus ergibt, aber nein nicht wirklich.

Plot:
In dem Buch „The Program“ geht es um die 16-jährige Sloane, sie lebt in einer Welt in der Suizid und Depression als Epidemie über die Jugendlichen ausgebrochen ist und die Regierung wirkt dem mit einer Organisation namens „The Program“ entgegen. Jeden Morgen müssen alle Schüler einen Fragebogen ausfüllen, indem sie gefragt werden ob es ihnen schlecht geht und ob je jemand in ihrer näheren Umgebung Suizid begangen hat. Sloane muss die letzte Frage immer mit Ja beantworten, da sich vor einiger Zeit ihr großer Bruder umgebracht hat. Dieser hat sie und einen guten Freund, James, welcher auch Sloanes Boyfriend ist, mit zu einem See genommen, sich verabschiedet und dann ertränkt. Sobald man diese Fragen irgendwie verdächtig beantwortet oder sich verdächtig verhält, kann man geflagt werden und wird vom Program abgeholt. Sloane und James gehörten zu einer Clique, eine ihrer Freundinnen wurde vor einiger Zeit ins Program geholt und kommt zu Beginn des Buches wieder. Lacey, die besagte Freundin, war mit ihrem Freund Miller zusammen, welcher unbedingt wissen will, ob sie ihn wirklich vergessen hat, da sie einem im Program jegliche Erinnerungen nehmen, die einen infiziert haben könnte. Da sie ihn nicht wieder erkennt, bricht er zusammen und bringt sich im Endeffekt um. Woraufhin auch James, der sonst immer sehr stark ist und Sloane beschützt zusammenbricht. Sie versucht die Fassade aufrecht zu erhalten, sie darf sich niemanden anvertrauen, jegliches Anzeichen von Trauer wird als Infektion gewertet. So kommt es wie es kommen muss und James wird geflagt und ins Program aufgenommen. Sloane übersteht die Zeit wo James weg ist mehr schlecht als recht, aber schafft es irgendwie sich zusammen zu halten und nicht zu zerbrechen. Nach einiger Zeit wird James zurück in die Gesellschaft eingeführt und Sloane trifft ihn, in einer Umgebung wo sie zwar beobachtet werden, aber es ihnen nicht verboten ist zu kommunizieren. Sloane macht auf sich aufmerksam und als sie bemerkt, dass er sie absolut nicht wieder erkennt, bricht sie zusammen. Sie streitet sich mit ihren Eltern, welche daraufhin the Program alamieren und Sloane wird abgeholt. Sie weigert sich zunächst, rennt auf ihr Zimmer und versteckt ein Foto und einen Ring in ihrer Matratze in der Hoffnung, dass diese nicht ausgetauscht wird und sie sich daran erinnern wird. Bevor die „Handler“ sie mitnehmen können, sticht sie sich noch mit einer Schere ins Handgelenk. Sie überlebt und sitzt im Program fest. Ihr Verhalten wechselt nun immer wieder zwischen „Ich tue was sie wollen um nach Hause zu kommen“ und „Ich liefere ihnen einen Kampf, bevor sie mir alles nehmen was ich noch habe“. Sie lernt Realm kennen und beginnt Freundschaft mit ihm zu schließen, geht jeden Tag zu ihren Therapiestunden und wird irgendwann wieder ausgegliedert. Nun muss sie sich ohne Erinnerungen in ihrer alten Welt zurecht finden, wo jeder mehr über sie weiß als sie selbst.

Eigene Meinung: Ich habe lange gebraucht um mir eine richtige Meinung über dieses Buch zu bilden. Zu Beginn es ist wirklich leicht zu lesen, man kommt gut rein und man liest es wirklich schnell. Es ist dann doch relativ fesselnd. Der Schreibstil ist sehr einfach und man ist manchmal etwas gelangweilt von immer wieder gleichen Sätzen. Wenn man davon absieht, kann man es wirklich gut lesen. Ich lese sehr viele YA-Bücher und was mich gerade bei diesem so sehr stört ist, dass die Hauptfigur einfach nur naiv, dumm und alleine nicht überlebensfähig ist. Nun ist es der Anfang einer Reihe, vielleicht entwickelt sie sich noch, aber in diesem Buch war es einfach schlimm. Sobald James nicht mehr bei ihr ist, fängt sie an zusammen zu brechen, ihr ganzes Leben besteht quasi aus James. Wenn sie ins Program kommt und ihr ihre „infizierten“ Erinnerungen genommen werden, drehen diese sich fast ausschließlich um James. Das ist das eine. Das andere ist: sie bekommt immer wieder Pillen und nimmt sie einfach. Will aber einen auf Rebell machen. Selbst wenn sie weiß wofür die Pillen sind, wehrt sie sich kaum dagegen. Klar, sie nimmt die Pillen nicht mehr und bekommt es dann gespritzt. Aber ist ihr auch nur einen Moment lang eingefallen, dass sie zumindest die 2. Pille nur in ihrem Mund verstecken müsste, um sie danach auszuspucken? Nein. Sie vertraut sich sofort dem nächst besten an, der versucht mit ihr befreundet zu sein, auch wenn sie zunächst abwehrend ist, lässt sie sich einfach so schnell einlullen. Sie kann alleine einfach nicht existieren und das ist etwas was mich ganz arg an ihr stört, vor allem da sie am Ende des Buches so etwas wie eine gewisse Macht gereicht bekommt und sie soll nun darüber entscheiden was sie tut? Generell auch die Storyline mit James, ja eine schöne Liebesgeschichte, aber leider nur oberflächlich. Wow wir finden uns wieder nachdem wir unsere Erinnerungen verloren haben, weil unser Herz sich erinnert? Schöne Idee, aber leider nicht so gut umgesetzt.
Eine weiter Kleinigkeit die mir aufgestoßen hat, war folgendes: Sloane lebt in dieser Welt in der sie jegliche Gefühle runterschlucken muss, keine Trauer zeigen darf. Sie sagt es selbst einmal im Buch, dass sie nicht einmal wirklich um ihren Bruder trauern konnte, den sie über alles geliebt hat, aus Angst ihre Eltern würden sie ins Program schicken. In dieser Welt wo du also alle deine Gefühle in dir behalten musst, ist es quasi eine Straftat wenn du von ihnen overwhelmed wirst. Das was bei vielen Leuten wirklich zu Depression führt, ist das was diese Welt predigt: Behalte deine Gefühle für dich, egal ob du damit klar kommst oder nicht. Und wenn du doch zusammenbrichst, keine Sorge: hier haben wir ein paar Pillen für dich, die dir deine Erinnerungen nehmen, dich ruhig stellen und dann geht es dir wieder gut. Natürlich wird es teilweise in unserer Gesellschaft auch so gemacht, Leute die krank sind bekommen Pillen dafür, aber sie helfen ihnen wirklich. Ich meine wie vielen depressiven Leuten geht es gut und sie können ein normales Leben führen, weil sie Antidepressiva nehmen und dieses Buch nimmt dieses Konzept und zieht es, zumindest in gewisser Weise, durch den Dreck. Macht es zu etwas schlechten. Mir ist klar, dass es in dem Buch als etwas Böses gedeutet werden soll, weil einem Erinnerungen genommen werden, aber man kann einfach gewisse Parallelen ziehen. Der Punkt an dem sich die Autorin aufzieht ist der mit den Erinnerungen, wie sehr bin ich noch ich selbst wenn ich meine Erinnerungen verloren habe, wenn ich vergessen habe was mich ausmacht, was auch wirklich sehr interessant ist, aber auch hier um einiges mehr Potential hat.
Ich bin gespannt auf die folgenden Bücher, welche ich auf alle Fälle lesen werden, denn obwohl dieses Buch so einfach geschrieben ist, hat es ein Ende welches einen mehr wissen lassen möchte und das ist das wichtige an diesem Buch. Man erfährt immer mehr und mehr, doch im Endeffekt weiß man doch nicht genug.

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