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Ein Blogeintrag für Hans Peter Roentgen

Der Blogeintrag von heute wartet schon ein bisschen länger. Ende letzten Jahres habe ich mir die drei Schreib-Ratgeber von Hans Peter Roentgen bestellt. Eigentlich bin ich nicht so für Schreibratgeber, weil sie alle immer sehr auf Regeln fixiert sind, dass ist bei diesen drei Büchern anders. Auch wenn es viele Tipps und Infos gibt, wird trotzdem immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht DAS Erfolgsrezept gibt, man sich nur so gut wie möglich vorbereiten kann.

4 Seiten für ein Hallelujah Vier Seiten für ein Hallelujah
von Hans Peter Roentgen
12,90 Euro (TB), 8,99 Euro (kindle-Edition)
148 Seiten  – erschienen im Sieben Verlag

In diesem Buch werden viele Beispiel-Textanfänge gezeigt und dann was man an ihnen besser machen könnte oder was schon gut ist. Dazu gibt es immer ein paar Übungen, die man machen kann und einen etwas mehr Einblick in seinen eigenen Text gewähren. Es wird darauf hingewiesen wie viel man schon mit den ersten vier Seiten falsch machen kann, aber auch sehr viele Tipps gegeben, wie man das ebenfalls umgehen kann.

3 Seiten für ein ExposeDrei Seiten für ein Exposé
von Hans Peter Roentgen
12,90 Euro (TB), 8,99 Euro (kindle-Edition)
202 Seiten – erschienen im Sieben-Verlag

Der beste Ratgeber zu Exposés, den ich bis jetzt gelesen habe. Ich habe schon so viele Artikel über Exposés und wie man welche schreibt gelesen, dass ich kaum geglaubt habe, dass mir dieses Buch neue Erkenntnisse bringen würde. Hat es aber. Auch hier werden wieder sehr viele Beispieltexte gezeigt, die dann überprüft werden. Was läuft falsch? Was läuft richtig? Wie kann ich es besser machen? Außerdem wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass es immer auf den Lektor ankommt und es verschiedene Arten gibt Exposés zu präsentieren. Viele beschweren sich, dass Roentgen hier kein wunderbares Muster-Exposé zeigt, dem schließe ich mich nicht an. Die Leute, die sowas sagen, haben meiner Meinung nach den Sinn des Buches nicht verstanden. Es gibt nun mal nicht DAS Exposé mit dem man immer Erfolg hat. Am Ende gibt es noch ein paar informative Interviews mit Agenten. Ich würde dieses Buch auch den Leuten empfehlen, die schon sehr viel über Exposés gelesen haben, einfach weil es doch nochmal eine schöne andere Sicht aufzeigt.

Schreiben ist nichts für FeiglingeSchreiben ist nichts für Feiglinge
von Hans Peter Roentgen
14,90 Euro (broschiert), 8,99 Euro (kindle-Edition)
209 Seiten – erschienen im Sieben-Verlag

Ich empfehle dieses Buch lediglich als Nachschlagewerk. Es ist durchaus interessant, aber wenn man es am Stück liest (so wie ich es getan habe), wiederholt sich einfach sehr viel.
Das Buch ist grob in vier Teile zu unterteilen: Wie finde ich einen Verlag? Was macht so ein Verkag überhaupt? Und wie funktioniert eigentlich der Buchmarkt? und dann noch Was sagen Agenten/Lektoren dazu?
Jeder Abschnitt für sich ist sehr interessant, aber ich würde dieses Buch auch eher Leuten empfehlen, die sich erstmal eine Übersicht machen wollen, viel Neues habe ich durch dieses Buch nicht erfahren, weil ich einfach schon sehr viel über diese Themen gelesen habe. Aber als Nachschlagewerk im Regal wird es trotzdem hin und wieder mal rausgezogen.

Also alles in allem kann ich alle drei Bücher an interessierte Schriftsteller empfehlen. Gerade wenn man irgendwann vorhat zu veröffentlichen, sind die Übungen aus „Drei Seiten für ein Exposé“ und „Vier Seiten für ein Hallelujah“ wirklich praktisch, um sich selbst auch mal zu analysieren und zu sehen ob man welche von den gröberen Fehlern macht. Wer also wirklich vor hat an sich zu arbeiten, sollte sich die Bücher zumindest mal ansehen. Man kann die Bücher sehr gut lesen und man hat nicht das Gefühl einen Schreibratgeber zu lesen, weil dieses ständige „Du musst das jetzt aber so machen.“ fehlt und man mehr auf Empfehlung hin etwas ausprobieren soll.

Wrap-Up November/Dezember 2013

Irgendwie bin ich durch den NaNo nicht wirklich dazu gekommen weiter meine Reviews zu schreiben, deswegen mache ich einen kleinen Wrap-Up. Die Feiertage haben dann auch nochmal reingeschlagen 😀

warp up

City of Broken Glass – Cassandra Clare
4/5
Meiner Meinung nach um einiges besser als die vorherigen beiden Bücher. Man hat gemerkt, dass sie ein Ende für die erste Trilogie entwickelt hat, dass sie weiter ausbauen kann. Leider war mir das etwas zu plump. Die Sache mit Sebastian war mir zu durchsichtig. Ansonsten waren wirklich ein paar starke Szenen dabei, gerade die am See wo Valentine Raziel ruft. Clary ist wie immer ein bisschen nervig, aber man kann auch drüber hinwegsehen, weil sie ausnahmsweise auch zwischendurch hilfreich ist. Ich glaub in diesem Buch habe ich angefangen Clary auch ein bisschen zu mögen.

City of Fallen Angels – Cassandra Clare
2/5
Für einen 4. Band, also einem neuen Aufhänger für eine zweite Trilogie, war es einfach zu wenig. Es waren ein paar gute Sachen dabei, aber leider hat mich dieser Band überhaupt nicht überzeugt.

City of Lost Souls – Cassandra Clare4/5
Besser als der 4. und auch besser als ein paar der anderen Bücher. Auch wenn Clary mich am Anfang wieder etwas nervt, sind in diesem Buch überwiegend gut geschriebene Szenen und auch tolle Charaktere zu sehen. Wie sich Clary und Sebastian gegenüberstehen ist sehr gut geschildert. Jace, wie man ihn kennt, ist wieder da und auch das Ende ist sehr gut geschrieben. Ich bin gespannt auf „City of Heavenly Fire“.

Divergent – Veronica Roth
3/5
War nett zu lesen und hat mich auch dazu verleitet, weiterlesen zu wollen. Trotzdem hat mir sehr viel gefällt. Trotz der Ich-Perspektive fand ich Tris teilweise sehr 1-dimensional und ihre Taten teilweise nicht nachvollziehbar. Im Endeffekt wird es ein bisschen besser, aber am Anfang stört es schon ein bisschen. Dafür mag ich die anderen Charaktere sehr gerne: Christina, Al und auch Peter sind unglaublich gut geschrieben. Was ich leider überhaupt nicht mag ist, wenn ich ziemlich am Anfang schon weiß was am Ende passieren wird und ich weiß nicht ob es nur mir so ging oder es generell so ist, mir war vieles schon bei manchen Erklärungen klar. Aber die Idee mit den Factions finde ich ziemlich gut und auch sehr gut beschrieben.

Insurgent – Veronica Roth
4/5
Ich mochte, dass Insurgent direkt dort weitergemacht hat wo Divergent aufgehört hat. Man erfährt um einiges mehr über die Divergent und die anderen Factions, auch über die Factionless erfahren wir etwas mehr. Man fragt sich was Jeanine zu verstecken hat, wobei mir auch hier die Lösung wieder relativ weit am Anfang des Buches gekommen ist. Es wird sehr viel Spannung aufgebaut, mit vielen Emotionen gespielt, teilweise auch einfach sehr schnell von Handlung zu Handlung erzählt, aber gerade das fand ich in diesem Buch sehr gut.

Allegiant – Veronica Roth
4/5
Allegiant hat mir persönlich sehr gut gefallen, wenn man davon absieht, dass man Four und Tris oft nicht unterscheiden konnte und Four mir in diesem Band einfach zu weinerlich war. Ich finde es gut, dass Veronica Roth Tris ein gutes Ende gegeben hat, auch wenn ich mit dieser Meinung zu der Minderheit gehöre. Ein paar Sachen hätten zum Ende hin besser laufen können, waren einfach unschlüssig, aber im Prinzip war es das beste Ende was Tris bekommen konnte. Es hat die Reihe gut abgeschlossen und ich fand es sehr passend. Außerdem fand ich es gut, dass es einen kleinen Zukunfsblick gab. Man hat erfahren wie es in der Stadt weitergeht und einen kleinen Ausblick darauf bekommen wie sich von nun an alles weiterentwickelt.

The Infernal Devices – Cassandra Clare
4/5
Von den Figuren und vom Schreibstil her finde ich diese 3 Bücher um einiges besser als The Mortal Instruments. Ich konnte mich mit den Charakteren besser anfreuden, sie kamen mir echter vor und auch die Story an sich war besser. Die Dreiecksbeziehung hat mich ein bisschen genervt, wobei ich sie um Längen besser fand, als so manche andere Dreiecksbeziehungen. Die Charaktere waren hier einfach um einiges überzeugender und haben die Story lebhafter gestaltet.
Jedenfalls hat die Trilogie mir Lust auf City of Heavenly Fire gemacht, weil ich gespannt bin welche Rolle Tessa dort spielen wird.

City of Bones Film

Okay, ich habe jetzt doch etwas länger gebraucht um dieses Review zu schreiben. Ich werde einmal den Film an sich bewerten und einmal den Film im Vergleich zum Buch, dazu sei gesagt, dass ich bei Buchverfilmungen sehr hart urteile. Ich erwarte von den Produzenten, dass sie das Buch gelesen und verstanden haben und mir einen Film bieten können, in dem zwar nicht alles vorkommt, aber der trotzdem Sinn macht und der mich entertained.

Chroniken-der-Unterwelt-OSTDer Film an sich:

2/5 Sterne

Ich fand den Film sehr schnelllebig und sehr gehetzt. Erklärungen wenn sie da waren, waren sie so sehr minimiert, dass meine Begleitung im Endeffekt nicht verstanden hat was bestimmte Elemente in dem Film bedeuten. Bis zum Schluss wusste er immer noch nicht genau was Runen sind und wofür dieser seltsame leuchtende Stab ist. Die Aktionszenen waren meistens relativ gut verpackt, wenn auch oft sehr klischeehaft und mit über-dramatischer Musik. Immer wenn etwas sich zuspitzte kam dieses „DAMDAMDAM“ im Score zum Vorschein und hat vieles einfach kaputt gemacht. Außerdem haben sie während der Mitternachtsblumen-Szene lautstark Popmusik eingespielt, was den Moment einfach mehr als nur kaputt gemacht hat. Es hätte so schön sein können, bisschen Klischee, aber dennoch schön und plötzlich läuft schmalzige Popmusik. Wieso tut ihr das?
Movie!Simon kam mir um einiges sympathischer rüber als Book!Simon, so ging es mir auch mit Clary. Die Schauspielerin von Izzy hat ihre Rolle sehr gut gespielt, auch die Szenen wo sie ihre Peitsche zum kämpfen benutzt. Ich war so froh, dass sie ihr ihre Peitsche gelassen haben. Generell sah das Kämpfen aber meiner Meinung nach sehr nach Artistik aus, immer wieder wurden Saltos gemacht und man hat leider einfach gesehen, dass die Kämpfe gestellt waren. Generell haben mir die Schauspieler eigentlich alle gut gefallen, auch wenn bei manchen ihre schauspielerische Leistung nicht ganz so stark war, siehe Magnus Bane. Vieles war sehr stark gekürzt, z.B. die Silent Brothers, die Szenen mit Magnus und Erklärungen der Hintergrundgeschichte. Die Schnitte waren sehr hektisch und meiner Meinung nach gerade am Ende viel zu schnell.
Ich habe im Film überhaupt keine Verbindung zwischen Clary und Jace gespürt, sondern mehr zwischen Simon und Clary. Ich kann nicht verstehen warum Movie!Clary sich zu Movie!Jace hingezogen fühlt. Könnte aber auch daran liegen, dass jedes Mal wenn die beiden eine Szene zusammen haben dramatische/schmalzige Musik gespielt wird und es so viele Lichteffekte gibt, dass man sich fragt woher die alle kommen.
Also generell war mir der Film zu gehetzt und ich bin mir sicher, dass man vieles einfach nicht verstanden hat, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

Film vs. Buch:
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Ich liste zunächst auf was mir wirklich gut gefallen hat und danach was mir nicht gefallen hat.

Was ich gut fand:
– direkte Dialoge/Sätze aus dem Buch übernommen, was wirklich toll war
– Cersei als Jocelyn! Ich finde es super das sie ihren Kampf gezeigt haben und einfach gezeigt haben wie badass Jocelyn ist
– Isabelle und ihre Peitsche – so froh, dass sie die drin gelassen haben, generell sehr viel Isabelle gezeigt und ihre Schauspielerin war super
– Clary war mal zu etwas zu gebrauchen, sie hat den Dämon explodieren lassen, sie hat die anderen Dämonen erstarren lassen, sie war nicht vollkommen unnütz
– Movie!Simon, ich mochte Simon nicht, ich wollte im Buch mehr als einmal, dass er endlich stirbt, aber jetzt kann ich ihn doch schon etwas besser leiden
– das Institut, sie haben sich echt Mühe gegeben es gut aussehen zu lassen

Was ich nicht so gut fand:
– Hodge, ich war gespannt auf Hodge, wie sie es machen werden. Und ich wurde sehr enttäuscht. Hodge hat eine Screentime von ca. 15 Minuten und wirkte nur creepy, ich kann anhand von Movie!Hodge nicht nachvollziehen warum man ihm jemals vertrauen sollte, dann zum Ende hin den Spoiler fürs dritte Buch einzubringen, fand ich auch mehr als fraglich. Generell weiß man im Prinzip nicht einmal wer Hodge ist, er erwähnt in einem Nebensatz, dass er auch dem Circle angehört hat, aber anscheinend weiß niemand wieso er das Institut nicht verlassen kann und es wird auch nicht erklärt
– Erklärungen, wenn die Produzenten 5 Minuten dramatische Musik gegen Erklärungen ausgetauscht hätten, hätte mir der Film schonmal um einiges besser gefallen. Die Erklärung was der Circle war und von Jocelyn und Valentines Vergangenheit wird in unter eine Minute gequetscht und man weiß danach nichts. Idris/Alicante wird nicht einmal erwähnt und die Accords ebenfalls nicht, man weiß einfach nicht genau wieso der Circle eigentlich so böse war- Wo wir grad beim Circle sind, Valentine. Book!Valentine hat helle Haare, trägt einen Anzug und kann sich mit Worten so ausdrücken, dass ihm die Hälfte alle Shadowhunter gefolgt ist, als er den Circle gegründet hat. Menschen sind für ihn gestorben auf Grund seiner Worte, Book!Valentine ist böse, aber man erkennt einen Rest Menschlichkeit in ihm, er hat Gefühle und eine gewisse Tiefe. Movie!Valentine nicht. Movie!Valentine ist einfach nur böse und sieht etwas heruntergekommen aus, er hat sein fighting gear an und beschwört Dämonen im Institut. In dem Moment wo er Jace davon überzeugen muss (ja, Jace erkennt Valentine nicht als seinen Vater, so wie es im Buch ist), dass er sein Vater ist, würde ich ihm kein Wort glauben. Die Art wie er spricht, klingt nur verrückt und auch die Szene mit dem Ring, die ich im Buch relativ gut geschrieben fand, war im Film nur unglaubwürdig. Außerdem ist Book!Valentine ein ausgebildeter Kämpfer, immer auf der Hut und im Film kann Clary, die keinerlei Kampferfahrung hat, ihn mit einem Tritt ins Portal kicken? Wirklich? Book!Valentine wäre vielleicht zwei Schritte zurück gewichen, aber es hätte ihn niemals so umgehauen.
– Aprospros Institut und Dämonen beschwören. Dämonen können nicht ins Institut, weil es hallowed ground ist, gesegneter Boden, den kein böses Wesen betreten kann, dass tut der Film aber ganz schnell so ab, dass man sie einfach reinlassen muss, dann stört sie der Boden nicht
– da Runen auch überhaupt nicht richtig erklärt werden, haben sie wahrscheinlich auch die Forsaken weggelassen, was ja noch einigermaßen nachvollziehbar ist, aber es hätte zumindest erklärt warum Jace eventuell keine Rune auf Clary hätte zeichnen sollen
– übrigens können greater Demons nun doch ins Sonnenlicht treten ohne das ihnen etwas passiert, yeah, Glückwunsch dazu. Lady Dorothea tritt einfach mit der Mortal Cup vor die Tür und muss von Simon mit einer Schaufel geschlagen werden! Warum konnten sie das nicht beibehalten, dass sie gestorben wäre, wenn sie ins Sonnenlicht tritt, ach natürlich, dann hätten sie ja erwähnen müssen, dass es gar kein Portal im Institut gibt und dass es nicht stimmt, dass das Institut um das Portal herum gebaut wurde
– Movie!Clary ist teilweise zu etwas zu gebrauchen, sie ist auf alle Fälle besser zu gebrauchen als Book!Clary, aber sie tötet den Ravener nicht selbst, was mich sehr stört, da sie gerade deswegen von Isabelle und Alec einigermaßen akzeptiert wird, wenn Jace sie ins Institut bringt
– Movie!Magnus hat mir auch gar nicht gefallen, ich fand den Schauspieler sogar recht passen auf Bildern etc, aber ich habe nichts von Book!Magnus in ihm gesehen im Film. Was ich mir gewünscht hätte, wäre der Satz „Come in, but please try to not murder any of my guests“ gewesen oder irgendwas anderes Book!Magnus typisches, aber er wirkte einfach nur wie ein seltsamer Typ der bisschen Macht hat
– Ich hätte mir auch gruseligere Silent Brothers gewünscht und vor allem mehr Angst von Clary in dem Moment wo sie Brother Jeremiah zum ersten Mal sieht
– das Portal im Institut hat mich ein bisschen an ein Stargate erinnert, zunächst ordnet Jace die Runen richtig an um es aufzumachen und dann sieht es aus wie Wasser, nur das man aus diesen Portalen Blubberblasen rausnehmen kann um diese zu benutzen. Wir sehen dann einen umherfliegenden Arm, der Clarys Haare streichelt, enough said. Anstatt, dass sie es wie im Buch lassen und sagen, dass das Portal einen dahin bringt woran man gerade denkt, machen sie ein großes Ding daraus und sagen man muss hart trainieren um ein Portal benutzen zu können, aber lassen Clary dann einfach durchspringen ohne das etwas passiert!
– Simon und der Vampirbiss. Clary sieht das Simon Bisswunden hat und plötzlich seine Brille nicht mehr braucht und entscheidet sich nichts zu sagen. Außerdem war Simon keine Ratte, sondern die Vampire haben ihn benutzt um an die Mortal Cup zu kommen, was?
– Achja, die Mortal Cup, am Ende vom Film hat Clary sie noch immer. Ich kann verstehen, dass sie eine Art Happy End machen wollten, falls sie keinen zweiten Film drehen könnten, aber Valentine die Mortal Cup wegzunehmen und so zu tun, als hätte Clary sie noch? Was soll das?

Im großen und ganzen waren es viele Kleinigkeiten, die dazu geführt haben, dass ich den Film nicht so gut finden konnte, wie er hätte sein können. Ich bin gespannt wie sie in City of Ashes dafür sorgen, dass Valentine doch noch an die Mortal Cup kommt. Wahrscheinlich gibt Clary einfach den Silent Brothers die Cup und Valentine denkt sich „Yeah.“ Aber mal sehen, vielleicht lernt er bis dahin ja noch ein paar Reden auswendig und ist etwas charismatischer.

City of Ashes – Cassandra Clare (englisch)

91AOOlou9XL._SL1500_“Desire is not always lessened by disgust. Nor can it be bestowed, like a favor, to those most deserving of it. And as my words bind my magic, so you can know the truth. If she doesn’t desire his kiss, she won’t be free.”

“When you love someone, you don’t have a choice.”

3 von 5

Cover:
Ich hab mich jetzt an die Cover gewöhnt und finde sie wohl doch ganz okay. Hier soll es Clary darstellen und es ist okay, denke ich. Auch hier habe ich wieder das Problem mit dem Sticker, der kein Sticker ist, aber man kann es nicht ändern.

Plot:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal – und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt. (Kurzfassung von Amazon)

Meine Meinung:

*********** ACHTUNG SPOILER **************

Wenn man so wie ich das erste Buch schon vorhersehbar fand, dann wird man dieses Buch von Anfang durchschauen können. Ich weiß wie schwer es sein kann Sachen anzudeuten, aber teilweise hat man das Gefühl Cassandra Clare hätte sich nicht allzu große Mühe gegeben. Sobald etwas erwähnt wird, aber die Charaktere nicht weiter drauf eingehen, weiß man „ah, gleich passiert was“ oder „ah okay, dann ist es also so und so“. Gerade die Szene nach dem Dämonenangriff, wo Luke total lange braucht um wieder zu kommen, da brauchen sie solange um zu begreifen, dass draußen vielleicht immer noch einige Dämonen rumlungern könnten und eventuell Luke angreifen werden.

Die „Liebesgeschichte“ zwischen Simon und Clary wirkt einfach nur gekünstelt und ich kaufe ihr nichts davon ab. Natürlich Simons Liebe wirkt in diesen Szenen noch ein bisschen echter als Clarys, dies könnte aber auch daran liegen, dass Clary dauernd rumkichert und von ihr überhaupt nichts kommt, was darauf schließen lassen könnte, dass sie wirklich versuchen will sich in Simon zu verlieben. Generell finde ich die Emotionen alle sehr ungreifbar, auch zwischen Jace und Clary, es wird so oft erwähnt das sie nicht zusammen sein können, weil sie Geschwister sind, dass man sich einfach zu 100% sicher ist, dass am Ende rauskommen wird, das sie es nicht sind. Im zweiten Buch wird dies zwar noch nicht enthüllt, aber man kann es sich einfach denken. Zu sehr wird darauf aufgebaut und zu oft wird es erwähnt.

Die Story zwischen Valentine und Jace / Valentine und Clary kann man auch nicht so ganz mitfühlen. Natürlich eine wunderbare Idee und ich mag die Figur Valentine, aber ich habe ihn plötzlich als jemand ganz anderen gesehen. Mit einem Mal wirkte er um einiges verrückter und unglaubwürdiger als im ersten Buch. Ich weiß nicht genau was den Ausschlag dafür gegeben hat, aber mit einem Mal fand ich ihn nicht mehr glaubwürdig. Generell die Energien die fließen sollten, wenn die drei sich in einem Raum befinden und Szenen miteinander haben, fühle ich einfach nicht.

Clary. Was soll ich zu Clary sagen? Ich hab ein Problem mit Hauptcharakteren die unnütz sind oder dauernd rumheulen und nur mit sehr viel Hilfe auf irgendwelche Sachen stoßen. Siehe da, ich habe Clary in einem Satz beschrieben. Ganz zum Ende hin tut Clary eine Sache wirklich selber und bringt wieder mal alle damit in Gefahr.

Die Inquisitorin fand ich als Figur sehr interessant, aber ihre Story war einfach lahm. Sorry, aber man kann es nicht anders beschreiben. Eine Frau die davon angetrieben wird, dass ihr Sohn eine Entscheidung getroffen hat, die ihr nicht passte und deswegen gestorben ist, will nun Rache an dem bösen Oberfiesling nehmen, in dem sie ihm droht seinen Sohn zu töten? Wie kann sie jemals geglaubt haben, dass es funktioniert? Und selbst wenn , wie kann man einer so mächtigen Person eine so blöde Hintergrundgeschichte geben? Kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Oh und ich liebe ja Magnus, Alec und Isabelle, aber die Liebesgeschichte zwischen Magnus und Alec wirkt einfach immer wieder ins Lächerliche gezogen und bei Isabelle kann sich Cassandra Clare anscheinend nicht entscheiden ob sie badass oder schwach ist und welche Seite von ihr sie nun gerade zeigen will. Ich behaupte ja nicht, dass sie beides sein kann, aber die Ausführung finde ich nicht gut. Genauso mit der Liebesgeschichte von Magnus und Alec, ich finde sie von Magnus Seite nicht nachvollziehbar und generell spricht sie mich einfach nicht an. Ich habe das Gefühl das die Story nur drin ist um ein bisschen mehr Tiefe in die Nebencharaktere zu bringen, was leider nicht klappt. Dabei mag ich gerade die beiden und auch Isabelle total gerne.

Was mir eigentlich relativ gut gefallen hat, war die Szene wo sie im Feenkönigreich waren. Die Königin fand ich sehr gut und auch, dass sie sich einigen Klischees bedient ist okay. Aber auch hier ist Clary einfach wieder dumm. Jace warnt sie eindringlich davor irgendwas zu essen oder zu trinken und sie leckt ihr Blut ab, nachdem sie ein Feenwesen gestochen hat? Clary, wie dumm kann man sein? Was ich dann aber wirklich mag und welches ich als einziges nicht irgendwie erzwungen finde, ist die ganze Geschichte danach. Also wo sie sich noch im Feenkönigreich befinden. Mit dem Kuss etc. Es war zwar wieder so eine Situation wo alles wieder etwas bergab geht zwischen Clary und Simon, aber naja, ich fand sie ausnahmsweise ziemlich gut geschrieben.

Uh und was ich fast vergessen habe, wirklich? Simon? Simon geht zurück zu den Vampiren, wird aufgeschlitzt, Raphael bringt ihn zu Clary und sie machen ihn zu einem Vampir? Ich bin ehrlich ich habe mehr als einmal gehofft, dass Simon sterben wird, aber er schaffte es immer wieder von den Toten wieder zu kommen und am Ende schafft er es sogar Vampirgesetze zu brechen und kann im Tageslicht rumlaufen, woohoo. An sich ganz nett, aber auch hier finde ich die Ausführung wieder mehr schlecht, als recht. Die Nebenstory mit Maia finde ich dafür ganz nett, aber auch etwas gezwungen, mal sehen wie es zwischen den beiden weitergeht.

Meine Meinung zum Film kommt im Laufe der nächsten Tage.

City of Bones – Cassandra Clare (englisch)

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“This is bad,“ said Jace.
„You said that before.“
„It seemed worth repeating.”
*
“All knowledge hurts.”

 Cover:
Wie immer beurteile ich das Cover auf der Ausgabe die ich habe. An sich finde ich das Cover ganz okay. Ist nicht 100%ig mein Fall, aber ich mag es trotzdem. Was mich aber wirklich stört ist, dass dieses Oval mit drauf ist. Leider kann man es nicht abmachen, weil es kein Sticker ist, sondern mit ins Cover eingearbeitet. Auf der Rückseite ist die Werbung ebenfalls, wieso mussten sie also das Cover kaputt machen?

Plot:
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter in New York. Als diese entführt wird, lüftet Clary das Familiengeheimnis: Ihre Mutter gehörte einst der Bruderschaft der Shadowhunter an, einer Gruppe, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Nach und nach beginnt auch Clary in diese Welt einzudringen. Doch die Welt der Dämonenjäger ist zerrissen. Werden Clary und ihre Freunde es schaffen, ihre Mutter zu retten? (kopiert von Amazon.de)

Eigene Meinung:
Ich bin jetzt relativ spät auf den „The Mortal Instruments“-Zug aufgesprungen, aber habe es bis jetzt nicht bereut. Der erste Teil der Reihe hat mir relativ gut gefallen, es gab immer wieder sehr viele lustige Stellen und nach einiger Zeit bin ich auch mit den Charakteren warm geworden. Zunächst wirkten sie meiner Meinung nach ein bisschen eindimensional und haben sich immer so verbogen wie es gerade zur Story passte, aber sobald man etwas weiter liest, gibt sich dieses Gefühl schnell da man die Charaktere besser kennen lernte. Es gibt immer wieder Andeutungen auf verschiedene Themen, darunter Nationalsozialismus und Diskriminierung auf Grund sexueller Orientierung. Ich finde schwule Charaktere in Büchern vollkommen okay und mit Magnus hat sie es auch relativ gut verpackt, aber bei Alec wirkte es mir zu gezwungen, so a la er muss jetzt schwul sein, weil er einer der wichtigeren Figuren ist, vielleicht kommt es auch so rüber weil Alec nicht so oft da war um etwas zu tun, doch trotzdem konnte ich es ihr nicht ganz abkaufen. Wo wir sowieso gerade bei Alec sind, Alec und Isabelle sind grundsätzlich immer dabei, werden dann aber immer wieder in den Hintergrund geschoben und angelogen, weil man sie schützen möchte. Isabelle wird zwischendurch zwar als sehr dümmlich dargestellt, in der nächsten Szene ist sie aber ein totaler Badass und tötet ohne mit der Wimper zu zucken, um dann plötzlich kaum noch kämpfen zu können und in ein hilfloses Mädchen Schema zu verfallen. Ich hoffe die beiden bekommen noch eine größere Aufgabe und auf alle Fälle mehr Dialoge und Szenen, ich mag die beiden.
Clary war mir am Anfang unsympathisch und ist es immer noch ein bisschen. Sie ist okay, aber irgendwas an ihr stört mich. Vielleicht ist es wie bei Isabelle dieser ständige Wechsel zwischen, „guck wie cool ich sein kann“ und „ahh ich brauche unbedingt Hilfe“, außerdem stellt sie nicht wirklich in Frage. Zunächst bekommt sie von Hodge eine Geschichte aufgetischt, dann von Luke und am Ende bekomme sie noch eine andere Version, welche die einzige Version ist die sie anzweifelt. Den Rest glaubt sie einfach und tut dann so als würde sie alles wissen. Auch Simon glaubt einfach alles und zuckt nicht einmal mit der Wimper und fragt sich ob Clary vielleicht verrückt geworden ist. Nichts.
Und dann ist da ja noch Jace. Ach Jace, auch hier habe ich ein Problem damit wie schnell er sich zum Ende hin verändert und plötzlich gewillt ist, etwas völlig anderes zu glauben, als er es bis dahin gewohnt war. Trotzdem mag ich Jace, er hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen und ich hab mehrmals gelacht, also kann er ja nicht so schlimm sein.
Alles in allem finde ich die Welt die Cassandra Clare in diesem Buch aufbaut sehr spannend und ich freue mich darauf die nächsten Bücher und „The Infernal Devices“ zu lesen. Somit werde ich kein neues Buch aus meinem TBR-Becher ziehen, sonder mit City of Ashes weitermachen. Da ich nun doch erst am Freitag den Film sehen werden, kommt dann zum Wochenende ein Beitrag zum Film.

„Come in. And try not to murder any of my guests.“
*
“How can you tell? That I like books, I mean.
The look on your face when you walked in, somehow I doubted you were that impressed by me.”
*
“It wouldn’t be my move,“ Jace agreed. „First the candy and flowers, then the apology letters, then the ravenous demon hordes. In that order.”
*
„To love is to destroy, and that to be loved is to be the one destroyed.”

The Uprising – Lisa M. Stasse (englisch)

„Maybe I need to find a new myth
to get me through each day.“

3/5 Sterne


Cover:
Im Prinzip mag ich das Cover, aber es ist zu sehr wie das Cover auf Band 1. Auch hier wird man nach dem Lesen wieder einige Verbindungen zur Story herstellen können, die man vorher nicht konnte. Es ist okay, dass sie die gleich Coverart gewählt haben, aber die Farbgebung hätte trotzallem etwas schöner sein können.

Plot:

Alenna ist entkommen. Eigentlich wurde erwartet, dass sie auf dem „Wheel“ stirbt, der Gefängnisinsel auf die alle geschickt werden, die eventuell später gegen die UNA rebellieren könnten. Aber Alenna und ihr Freund Liam haben es sogar von der Insel herunter geschafft und sind jetzt in Sicherheit. Wobei sie bald merken werden, dass Sicherheit nur ein Wort ist.
Um die UNA zu stürzen müssen sie die Kontrolle über Prison Island Alpha (the Wheel) bekommen. Sollte ihnen dies gelingen, könnte die Insel die neue Basis für die Rebellion werden. Aber zwischen Verrat, einem neuen Mönch der die „Drones“ führt und einem neuen Stamm, könnten Alenna und ihre Freunde schnell den Kopf verlieren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt eine Sache, der ist sich Alenna wohl bewusst: diese Abrechnung mit der UNA werden nicht alle die sie liebt überleben. (frei übersetzt von hier)

Eigene Meinung:
Das Buch habe ich auch relativ schnell durchgelesen. Es ist einfach zu lesen und man kommt sehr schnell durch, es passiert auch relativ viel und eigentlich ist das ja eher eine gute Sache, leider hier nicht. So oft werden irgendwo Hinweise erwähnt, mehrmals werden die gleichen Sachen erwähnt, damit auch ja nicht vergisst, dass dies später wichtig sein könnte, leider kommt dadurch schon vor Alenna dazu die „Geheimnisse“ zu lüften.
Es werden in diesem Buch neue Charaktere eingeführt, die aber am Ende quasi weg sind, man weiß ungefähr was passiert sein könnte, aber es wird nicht aufgelöst. Auch Alenna regt mich etwas auf. Sie tut immer so als würde sie sich über alles mögliche Gedanken machen und sich um ihre Freunde sorgen, aber sobald diese nicht mehr in Sichtweite (o.ä.) sind, vergisst sie sie. Bestes Beispiel dafür ist Rika, Rika wird auf der Insel zurück gelassen und Alenna erinnert sich erst wieder an sie, als die anderen Figuren über sie reden. Dann die ganze Story mit David, come on… wirklich? Erst glaubt ihm niemand, dann sind wieder alle Freunde, dann glaubt ihm wieder niemand und dann sind alle wieder Freunde. Er hätte so eine wunderbare Figur werden können, aber leider ist er meiner Meinung nach sehr wenig durchdacht. Ich weiß wie schwer es sein kann gute, glaubwürdige Charaktere zu entwickeln und David ist leider keiner davon geworden.
An einem gewissen Punkt im Buch hatte ich nur noch das Gefühl ich würde Hunger Games in einer anderen Zeit lesen, ich kann nicht mal ganz genau sagen warum. Es hat sich für mich einfach so oft angefühlt. Später kommt ein neuer Stamm dazu, wo ältere Menschen drin sind und die auf dem Wheel überlebt haben, so wie sie handeln und wie sie vorgestellt werden, erinnern sie mich einfach sehr an die früheren „Victor“ von Hunger Games. Vielleicht ist es auch nur so ein Gefühl.
Die Sisyphus-Geschichte zieht sich auch wieder durch das gesamte Buch. Ich kann ja verstehen, dass die Referenz gegeben ist und ich bestreite auch nicht, dass es eine gute Idee ist, aber es so oft zu erwähnen, dass es dem Leser zum Hals heraushängt, ist eine schlechte Idee.
Die Romanze zwischen Liam und Alenna wird in jedem dritten Satz erwähnt. Wenn Liam nicht da ist, denkt Alenna an ihn und wenn er da ist, muss sie ihn unentwegt anfassen und mit ihm reden. Liam führt sich teilweise so sehr wie ein Beschützer auf, dass ich ihn am liebsten an den Kragen gehen würde. Er verbietet Alenna mit Leuten zu sprechen und tut so, als wäre er der Tollste. Gerade die beiden sind mir so sehr auf die Nerven gegangen. Ich hatte nie das Gefühl, dass sie sich wirklich um andere kümmern, sondern sich nur um sich selbst Sorgen machen.
Ich werde das dritte Buch noch lesen, weil ich gerne wissen möchte wie die Autorin diese Story zu Ende bringt, denn auch wenn immer alles zunächst schief läuft, werden am Ende genug glückliche Zufälle dazu führen, dass Alenna doch noch ihren Willen bekommt.

The Forsaken – Lisa M. Stasse (englisch/Pulse:It)

„To imagine Sysiphus happy.“

 

  3/5 Sterne

Cover:
Das Cover an sich finde ich gut, es ist teilweise etwas überladen, aber doch noch okay. Sobald man das Buch gelesen hat, erzählt einem das Cover auch noch um    einiges mehr. Als ich das Cover zum ersten Mal sah, dachte ich mir nichts weiter dabei, dachte „Naja, ein ganz nettes Cover“, aber wie gesagt, hat dieses Cover
wirklich einen engen Bezug zur Story und ist meiner Meinung sehr gut gemacht.

Plot:
Alenna wächst als Waise in der U.N.A. (eine Art Super-Land geformt aus den früheren Ländern Mexico, USA und Kanada) auf. Sie hat früh gelernt sich anzupassen,
ist ein ruhiges Mädchen, welches keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte. Als sie 10 war wurden ihre Eltern von Beamten der U.N.A. Verhaftet. Bald wird sie
16 und muss einen Text bestehen, den jeder bestehen muss: Der Test sagt ob man die Absicht hat später ein Verbrecher oder Rebell zu werden. Wenn man diesen
Test nicht besteht wird man auf eine Gefängsnis Insel geschickt, welche auch als Wheel betitelt wird.
Die Lebenserwartung der Gefangenen auf dem Wheel beträgt 2 Jahre, auch wenn diese oft durch verschiedene Krankheiten, Angriffe etc. verkürzt wird. Als Alenna
durch Zufall erfährt, dass ihre Eltern ebenfalls mal auf dieser Insel waren, steht für sie fest, dass sie kämpfen wird um herauszufinden was wirklich vor sich geht.

 

Eigene Meinung:
Ich habe dieses Buch in den letzten 2 Tagen durchgelesen, weil es nur noch bis heute frei verfügbar ist auf Pulse:It. Man kommt schnell durch, besonders wenn man sich von Kapitel zu Kapitel hangelt. Zu Anfang sind die Kapitel relativ kurz und zum Ende hin werden sie länger. Ich weiß nicht genau warum, aber genau das hat mich gestört. Am Anfang gewöhnt man sich an diese 6-10 Seiten Kapitel und dann bekommt man plötzlich 14-20 Seiten Kapitel, ist wahrscheinlich Geschmackssache.
So zu der Story: Ja, was soll ich sagen. Sie ist okay, vieles kommt einem bekannt vor, aber dennoch ein anderes Setting mit einer ganz guten Idee. Die Umsetzung der Idee stört mich etwas, da besonders die Charakterkonstellation nicht sehr einfallsreich aufgebaut ist. Ich wusste zu Beginn wie die Story enden wird, bzw. was am Ende auf alle Fälle passieren wird. Jedes Mal wenn Spannung aufgebaut wird, weiß man leider schon wie es ausgeht. Es gibt kein richtiges Überraschungsmoment. Man erfährt oh Alenna muss einen Test bestehen, wenn sie den Test nicht besteht, muss sie auf eine seltsame Gefängsnisinsel. Da ist es klar, dass sie den Test nicht besteht um die Story in Gang zu bringen, nur leider ist es bei jedem einzelnen Spannungspunkt wieder so. Oh, das und das könnte passieren, wenn man das und das tut und schwupps passiert es genau so wie man sich denken kann, wie die Story weitergeht. Desweiteren zieht sich der Sysiphus-Mythos durch die ganze Geschichte und wird gefühlt in jedem Kapitel erwähnt, damit man ihn auch ja nicht vergisst, obwohl es im Endeffekt nicht wirklich viel zu der Story beiträgt. Die Lovestory wirkt als hätte man der Autorin gesagt, dass sie der Hauptfigur eine Liebesgeschichte geben müsste, ich finde sie überhaupt nicht überzeugend. Und obwohl die Geschichte doch anders ist, erinnert sie mich teilweise sehr an Hunger Games. Es gibt sehr viel fortgeschrittene Technik die teilweise sogar eher die Menschen beherrscht als andersherum. Das ist einer der Aspekte auf die ich gespannt bin, ob es im Endeffekt darum gehen wird das Böse im Menschen zu besiegen und die Menschheit zu befreien oder ob sie am Ende gegen Maschinen kämpfen werden.
Achja, was mich noch gestört hat: Auf dem Cover steht „Choose a tribe. Watch your back. And don’t stop running.“ So an sich ja ganz nett, aber Alenna und auch allen anderen Figuren wird kaum die Wahl gelassen welchem Tribe sie sich anschließen wollen. Sie werden in diese neue Welt hineingeworfen und der, der sie zuerst findet, darf sie behalten. Sie hat also keine Wahl. Auch die beiden anderen Sätze sind nicht viel mehr als nur Sätze. Sie passen im Prinzip zur Story, aber werden meiner Meinung nach nicht umgesetzt. Immer wieder kommt jemand heldenreich zur Rettung oder sie haben so viel Glück, dass man kaum glauben kann, dass sie es haben.
Es war nett zu lesen und ich hab mir auch das zweite Buch bestellt. Ich werde also mal gucken ob mich das zweite Buch etwas mehr in seinen Bann reißt.

„Friendship is always a case of mutual exploitation.“

Mercy 1: Gefangen – Rebecca Lim (deutsch/eBook)

37139067z„Mein einziger echter Trost? Schlaf.
Da es keine Erklärung für all das gibt, lebe ich dafür,
für meine Schattenexistenz.“

3/5 Sterne

Cover:
Ich mag das Cover. Durch Zufall habe ich das eBook geschenkt bekommen, aber ich hatte das Buch vorher schon oft in der Hand, da mich das Cover interessierte. Ich mag die bearbeitete Augenfarbe und auch der Blick des Models ist sehr eindringlich.

Plot:
Mercy weiß nicht, wer sie ist. Sie hat nicht mal einen eigenen Körper. Manchmal wacht sie einfach in einem anderen Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit sein Leben. „Souljacking“ heißt dieser Fluch, dem sie willenlos ausgeliefert ist. Erst als sie Ryan trifft, wird alles anders: Mercy verliebt sich – zum allerersten Mal. Doch Ryan braucht mehr als ihre Liebe, er braucht Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht. (Zusammenfassung Amazon)

Eigene Meinung:
Ich hatte kurz bevor das erste Buch veröffentlicht wurde eine Leseprobe gelesen und war eigentlich sehr begeistert. Die Leseprobe machte mir auf alle Fälle Lust auf mehr und ich hatte vor die Bücher zu lesen, nun hat es etwas länger gedauert und mein Interesse ist etwas abgeflaut, trotzdem bin ich mit ein paar Erwartungen an dieses Buch gegangen.
Gerade die Idee des Souljackings fand ich sehr interessant und war sehr interessiert wie die Autorin dies umsetzen würde. An sich fand ich es sehr gut geschildert, aber irgendwas hat mich daran gestört. So oft wie sie darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Gastgeber Mercy nicht wahrnehmen könnten und wie oft es aber eine Reaktion gab auf das was Mercy in Carmens Körper tat, fand ich etwas kontraproduktiv für die Story. Immer wieder macht Mercy klar, dass Carmen sie nicht wahrnehmen könne und doch probiert sie immer wieder von Carmen eine Reaktion zu bekommen. Ebenfalls die Storyline mit Ryan und Lauren. Am Anfang wird man auf verschiedene Spuren geschickt um Lauren zu finden, aber ab ungefähr der Hälfte des Buches wusste ich wer der Täter war und dann diese übertriebene Szene in der die Autorin mehrmals dieselben Satzbauten benutzt um klar zu machen wer der Täter ist, haben mich einfach nur gestört. Man bekommt immer wieder kleine Sachen hingeschmissen, die einen weiterlesen lassen. So erscheint irgendwann plötzlich ein weiteres Lichtwesen und wirft Fragen auf, die im Anschluss nicht mehr wirklich aufgegriffen werden. Auch wenn ich die Story teilweise etwas lahm fand und quasi eigentlich nicht viel passiert, hatte ich Spaß dieses Buch zu lesen. Die Sprache war teilweise sehr eindrucksvoll und die Sätze mit Sorgfalt gewählt (abgesehen von ein paar kleinen Doppelungen), die Zerrissenheit von Mercy war oft sehr gut zu erkennen und mitzufühlen. Die Liebesgeschichte mit Ryan war okay, nicht übermäßig klischeehaft, aber auch nicht besonders außergewöhnlich.
Ich werde mal sehen, dass ich mir die restlichen 3 Bücher dieser Serie besorge, denn auch wenn das erste Buch nicht ganz das ist was man von einem ersten Buch in einer Reihe erwartet, hat es ausgereicht mich zum Weiterlesen zu animieren.

„Ich kann mich nicht erinnern, wer ich bin oder wie ich hierherkam.
Ich weiß nur: Wenn ich aufwache, kann ich alles sein, egal welches Alter, egal wer.
Wieder einmal. So ist es immer. Wenn ich mich zu sehr zu Hause fühle,
wache ich eines Morgens auf, und alles um mich herum hat sich über Nacht verändert.“

21 & Over (OV)

„I don’t know. Are we too old to have fun?“

„Your interview is at 8 AM tomorrow morning. Be rested, be sharp, don’t embarass me.“

4,5/5 ✩Sterne✩

Trailer:
Ich muss gestehen, bis gestern Abend hatte ich noch nichts von diesem Film gehört. Ich bin zur Sneak Preview bei uns ins Kino gegangen, weil ich durch Zufall gesehen habe, dass es OV-Sneak Preview ist. Also saß ich da und habe nur die Daumen gedrückt und gehofft, dass kein schlechter Film kommen würde. Nachträglich habe ich mir den Trailer aber noch einmal angeguckt und bin zwiegespalten. Nur durch den Trailer hätte ich nicht eingesehen Geld fürs Kino auszugeben nur um den Film zu gucken. Der Trailer ist gut und fasst den Film im Prinzip auch gut zusammen, aber man hat das Gefühl von „Hab ich schon gesehen“, was man bei den Filmen dieser Art einfach hat. Mal wieder irgendwelche Leute die sich volllaufen lassen und ich darf mir nun angucken was ihnen so verrücktes passiert. Also allein des Trailers wegen, hätte ich den Film nicht im Kino geguckt, sondern gewartet bis er auf DVD draußen ist.

Worum geht’s?:
Jeff Chang wird 21, seine besten High School Freunde wollen dies mit ihm Feiern. Sie überraschen ihn und stehen dann aber auch vor seinem Vater der ihm ein Vorstellungsgespräch besorgt hat. Jeff’s Vater will das sein Sohn Arzt wird, so wie alle anderen männlichen Vertreter der Familie auch. Der Vater verschwindet dann mit der Ermahnung Jeff müsse am nächsten Tag fit für das Interview sein. Miller und Casey, die besagten High School Freunde, bitten Jeff mit ihnen Feiern zu gehen, wobei Casey nachvollziehen kann, dass Jeff nicht will. Miller überzeugt aber beide und so beginnt eine verrückte Nacht. Sie werden aus einer Bar nach der anderen geschmissen und Jeff betrinkt sich, als gäbe es kein Morgen. Ein paar Bars später ist Jeff nicht mehr ansprechbar und Casey will ihn nach Hause bringen. Zusammen mit Miller versucht er herauszubekommen wo Jeff wohnt.
Während ihrer „Reise“ um Jeff nach Hause zu bringen, finden sie immer mehr seltsame Sachen über Jeff heraus und bekommen einen anderen Blick auf ihre Freundschaft. Anscheinend stehen sie sich nicht mehr so nahe wie früher.

Besetzung:
„Uh, der Typ aus Pitch Perfect“, war meine erste Reaktion auf die Besetzung. Welche auch so ziemlich der einzige Schauspieler war, den ich kannte, dazu kommt noch der Doktor aus Lost, welcher in diesem Film übrigens den gleichen Nachnamen hat (Dr. Chang). Die anderen Schauspieler kenn ich leider gar nicht, aber ich muss sagen, mich haben alle überzeugt. Ich fand die Besetzung deswegen gelungen.

Meine Meinung:
Die beste Komödie die ich seit langem gesehen habe. Und das meine ich auch so. Ich bin ehrlich: Ich saß im Kino und ich hab nach den ersten paar Sekunden gesehen, dass es eine Komödie ist und dachte mir „na toll“, da die meisten Komödien einfach nicht so lustig sind wie sie sein könnten. Dann hab ich aber zu mir gesagt „Fuck it, give it a try.“ und ich habe gelacht. Noch nie habe ich bei einer Komödie so viel gelacht. Ich bin froh den Film auf Englisch gesehen zu haben, da ich mir relativ sicher bin, dass ein paar der Witze im Deutschen verändert werden und dann wahrscheinlich nicht mehr so witzig sind. Meiner Meinung nach war kein Witz erzwungen, die Witze waren teilweise sehr intelligent und es gab auch einen etwas ernsten Teil, der die Menschen in diesem Alter wirklich betrifft. Was mach ich nach der Schule und was wird aus meinen Freunden?
Miller, ist der eher jung gebliebene von den Dreien. Er will Party machen und einfach eine gute Zeit mit seinen alten Freunden verbringen. Er ist ein bisschen verrückt, wahrscheinlich mag ich ihn gerade deswegen, aber auf seine Art auch sehr intelligent. Seine Ansicht auf die Dinge ist eine, die viele der Jugendlichen auch vertreten, aber er stellt sie auf erstaunliche Weise in einem guten Licht da.
Casey hat seinen letzten „freien“ Sommer damit verplant ein Praktikum zu machen, außerdem trägt er Krawatten und diese „Spießer“-Pullis. Casey verkörpert den Gegensatz dazu, den schon erwachsen Gewordenen.
Und dann bleibt noch Jeff Chang. Er ist irgendwie dazwischen und der dunkle Punkt in der Geschichte. Nach und nach kommen immer seltsamere Sachen über ihn auf, doch im Endeffekt läuft alles darüber hinaus, dass er sich entscheiden muss über sich selbst hinaus zu wachsen.
Alle drei kennen sich schon seit der High School und waren da die dicksten Freunde. Der Film greift auf, dass durch die räumliche Trennung diese Freundschaft etwas ausgedünnt wird und gerade die Szenen waren trotz der allgemein humorvollen Stimmung sehr gut gespielt und geschrieben. Sie wirkten nie fehl am Platz und waren immer passend. Im Endeffekt geht der Film auch über die Freundschaft und ein bisschen darum, dass es nicht schlimm ist Spaß zu haben und noch nicht zu wissen was man machen will.
Der Film hätte von mir 5/5 bekommen, !aber! sie haben eine Liebesgeschichte reingebracht, die von Anfang an vorhersehbar ist und mich total kalt gelassen hat. Die Love-Story war okay, sehr einfach und am Rande (was wieder rum gut ist, weil ich sie nicht mochte), aber dennoch bringt sie mich dazu einen halben Punkt abzuziehen. Trotzdem mochte ich den Film und war von Anfang bis Ende entertained.

„Dude, did we just kill Jeff Chang? Again?“