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[Montagsfrage] Täglich schreiben? & Wie viele Überarbeitungsgänge?

Montagsfrage für Autoren

Die „Montagsfrage für Autoren“ von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Montagsfrage 22.09.2014
Schreibst du täglich?
Die meiste Zeit schon. Ich habe ein tägliches Minimum von zumindest 250 Wörtern. Im September habe ich etwas schleifen lassen, weil ich im Urlaub war. Dafür habe ich dann aber trotzdem jeden Tag an meinen Projekten gearbeitet. Ich finde täglich schreiben gut, noch besser finde ich tägliches Arbeiten an seinen Projekten.

Montagsfrage 29.09.2014
Wie viele Überarbeitungsdurchgänge brauchst du, bis ein Text fertig ist?
Ich habe 5-6 Durchgänge.

1. Lesedurchgang
Ich lese das Manuskript als Leser und behalte schon einmal im Hinterkopf, ob die Spannung für mich stimmt, ob etwas aufstößt etc. aber alles auf einer reinen Leseebene.

2. Lesen mit Notizen
Danach lese ich noch einmal, aber nun markiere ich Textstellen, mache mir Kommentare und schaue wo ich etwas ändern muss oder wo ich etwas versprochen habe, was ich nie wieder aufgreife.

3. Notizen einarbeiten und Szenen umschreiben/streichen
Die Kommentare und Notizen, die ich mir in Schritt 2 gemacht habe, arbeite ich, in einem dritten Schritt in die Geschichte ein und beginne mit dem Kürzen, Umschreiben und sonstigen Änderungen.

4. Betaleser-Kommentare ggf. einbauen
Meine Betaleser bekommen nach Schritt 3 meine derzeitige Fassung. Wenn ich ihre Kommentare wieder habe, gehe ich sie durch und schaue nach und nach, was ich wirklich ändern will, was nicht und so weiter.

5. Line-Edit
Ganz zum Schluss, nachdem ich auch alle Betameinungen bekommen habe, mache ich den Feinschliff. Hier kommen die unglücklichen Satzbauten raus, Wortdopplungen werden rausgeworfen und jeder Satz wird darauf überprüft, ob er sitzt.

Manchmal muss noch an irgendeinem Punkt ein extra Durchgang gemacht werden, deswegen 5-6.

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[To-Do] 22.08. – 29.08.2014

To-Do Rückblick:
7000 Wörter – X
Nur 1 Jahr:
Kapitel 5-16 überarbeitet – ✓
Exposé und Pitch üben – ✓
BesSer
Prinz Lamm Plot abtippen –  ✓
Writing Prompt Sunday – ✓
Ich bin normal – plotten – ✓
Idee für Wettbwerb brainstormen – ✓

Bis auf mein Wochen-Schreibziel habe ich alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Diese Woche habe ich einfach nicht viel zustande gebracht, nachher werden noch ein paar Wörter dazu kommen, aber es werden insgesamt ca. 4k sein, was auch okay ist. Im Durchschnitt bin ich immer noch bei 11k pro Woche bis jetzt, also habe ich noch einen kleinen Puffer.

2208147000 Wörter schreiben
dauerhaftes Wochenziel seit Beginn des Jahres

Nur 1 Jahr – Überarbeitung Kapitel 16-30
die Bearbeitung macht mir gerade sehr viel Spaß. Mitte der Woche habe ich die Leseprobe nochmal bearbeitet, nachdem Vela sie mir zurückgegeben hat und wirklich ein paar gute Anmerkungen gemacht hat, die ich auch weiterhin im Auge behalten werde, bin ich gut vorangekommen. Am liebsten würde ich sogar noch ein bisschen mehr schaffen, aber ich muss sehen wie ich die Tage sortiert bekomme, wo ich nicht so viel Zeit habe. Momentan sitze ich pro Tag mindestens 2 Stunden an der Überarbeitung, meistens sogar etwas mehr.

Nur 1 Jahr – Exposé schreiben
ich werde immer sicherer bei meinem Exposé und möchte diese Woche versuchen ein Exposé zu schreiben mit dem ich einigermaßen zufrieden bin. Letzte Woche habe ich schon eins geschafft, was ich sehr gut fand, aber leider etwas zu lang war. Ich denke ich bin da auf einem guten Weg und mit der fast fertigen Leseprobe würde es mich freuen, wenn ich das auch bald abhaken könnte.

Amrûn-Wettbewerb – plotten
mittlerweile habe ich eine Idee, die ich für den Wettbewerb verwenden möchte und mir schon einen Zeitplan dafür ausgearbeitet. Bis zum 31.08.2014 sollte der Plot stehen und dann kann ich vor meinem Urlaub noch die Rohfassung schreiben. Heute habe ich auch erfahren, dass ich zur Not auch „Schlüsselkinder“ hinschicken kann. Dies würde ich aber wirklich nur als letzte Lösung machen, da ich ja immer noch auf den anderen Wettbewerb für „Schlüsselkinder“ hoffe.

Writing Prompt Sunday
wöchentliches Prompt-Schreiben mit Vela und Christina

Ich bin normal – schreiben
ich möchte hier einfach noch ein bisschen weiterschreiben, bevor es im September zwangsweise pausieren muss.

Sofort oder später?

Montagsfrage für Autoren

Die „Montagsfrage für Autoren“ von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Lässt du das Manuskript vor dem Überarbeiten erstmal liegen oder legst du gleich los?
Kommt eigentlich immer auf meinen Zeitplan an. Im November habe ich den ersten Part von BrainTech innerhalb von 6 Tagen geschrieben, weil ich aber noch mehr schreiben wollte, da ja NaNoWriMo war, habe ich noch nicht mit der Bearbeitung angefangen, hätte es aber durchaus tun können, weil ich es so schnell runtergeschrieben habe. Meiner Meinung nach ist das auch nochmal ein Vorteil an meiner „Rohfassung schnell schreiben“-Methode, weil ich das Projekt dann nicht solange liegen lassen muss, um Abstand zu bekommen. Selbst wenn ich meine Projekte liegen lasse, liegen sie immer höchstens 2 Wochen, dann fange ich mit dem Überarbeiten an. Ich brauche aber auch nicht allzu viel Zeit um Abstand zu gewinnen. Während manche 3 Monate brauchen, reichen bei mir wirklich wenige Wochen. Außerdem mag ich es einfach, wenn ich weiß, dass das Projekt dann an Betaleser rausgehen kann bzw. zeitnah auch fertig ist.

Bearbeiten – während des Schreibens oder danach?

Montagsfrage für Autoren

Die „Montagsfrage für Autoren“ von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Überarbeitest du während des Schreibens oder erst danach?

Ich bearbeite immer nach dem Schreiben. Natürlich, Buchstabendreher oder andere Rechtschreibfehler besser ich sofort aus, aber alles andere kommt danach. Wenn es dir Erstfassung ist und eine Szene schwer zu schreiben ist, schreibe ich sie erst mal irgendwie, nur um sie schon mal zu haben. Wie ich schon öfter erwähnt habe: Wenn ich etwas schreibe, kann ich es auch bearbeiten, wenn nicht, dann nicht.
Meiner Meinung nach ist es wichtig erstmal fertig zu schreiben. Wenn man immer wieder zurück geht, kann es schnell passieren, dass man nicht mehr vorwärts kommt, weil der Anfang nie gut genug ist. Vielleicht ist es mehr Arbeit wenn man es danach macht, trotzdem würde ich es jederzeit vorziehen.
Bei meinem NaNo-Projekt wird es genauso ablaufen. Ich hab es während des NaNos fertig geschrieben und nun wird bearbeitet. Das Ding wurde ausgedruckt, ich lese es jetzt mit Textmarkern, Zetteln daneben etc. um mir Notizen zu machen oder Ideen für verbesserte Szenen aufzuschreiben. Danach übertrage ich es dann wieder auf mein Dokument.
Was ich aber auch manchmal mache ist, dass ich ein Kapitel in Szenen zerschneide und gucke welche Szenen wegbleiben können oder vielleicht wo anders besser passen und das kann ich, persönlich, nur wenn ich schon alles geschrieben habe. Mir reicht da nicht der Plot den ich mir vorher ausgedacht habe, weil sich dort meistens während des Schreibens noch ein paar Sachen ändern, ich brauche das fertige Stück.